Bambusbrücke mit Fahrrädern, Triathlon als Breitensport

3 Favoriten gegen Hüftspeck

Kombinieren einfach gemacht

Zu den beliebtesten und bekanntesten Sportarten zählen Schwimmen, Laufen und Radfahren. Das liegt zum einen daran, dass die meisten Menschen diese Sportarten sowieso schon kennen/können und dadurch nicht erst ein Lernprozess in Gang gesetzt werden muss um Erfolge zu erzielen. Zum anderen sind diese Sportarten einfach in ihrer Handhabung und können meist sogar ohne großen finanziellen Aufwand ausgeführt werden.


Wenn (oder weil) Sie mit einem solchen Training anfangen wollen können Sie sich in den Artikeln:
Weil Ausdauer Sinn macht
Radfahren und/oder Hometrainer
Schwimmen als Tipp Nummer 5!
und im Artikel über das wohl bekannteste Fitnesstraining, das Joggen in
Tipps für Ihr Training 1 informieren.

Viele Menschen verwenden eine oder zwei dieser Sportarten um sich fit zu halten oder abzunehmen, doch eine besondere Herausforderung, an die Sie denken werden, wenn Sie nach weiteren Möglichkeiten suchen um Ihr Training abwechslungsreich zu gestalten, ist das Kombinieren dieser Sportarten zum sogenannten Triatlon.

Triathlon als Breitensport?

Keine Angst, es geht jetzt nicht darum am „Ironman“ auf Hawaii teilzunehmen :-) oder um Höchstleistung und Wettkampf-teilnahmen. Es geht darum, dass es sehr sinnvoll ist ein Kombinationstraining durchzuführen. Selbstverständlich können Sie auch solch ein Training an Ihre Möglichkeiten anpassen und steigern, ändern oder variieren solange und so viel Sie wollen. Der Punkt ist lediglich, dass Triathlon zunächst nicht nach Breitensport klingt doch von sehr vielen Menschen (vielleicht sogar unbewusst) angewendet/ausgeführt wird.

Bei einem Triathlon „Wettkampf“, geht es darum eine bestimmte Distanz zu Schwimmen, genauer gesagt 3,8 Kilometer im Meer. Anschließend wird Rad gefahren. Hier ist die Wettkampf Distanz 180 Kilometer und daran schließt sich direkt noch ein Marathon über 42,195 Kilometer an. Diese Werte lassen hier schon mal das Gefühl aufkommen „Das ist doch nichts für mich“ „die Zeit hab ich gar nicht“ oder „Das schaff ich doch gar nicht“

Wettkampf oder eigene Regeln?

Wer sagt denn, dass Sie nicht Ihren eigenen, persönlichen Triathlon durchführen können? Soll es der Wettkampf sein, OK, muss doch aber nicht oder? Erfolge, die Sie erzielen, werden auf Ihrer Waage belohnt und da ist es unwichtig ob Sie sich an Wettkampfregeln halten.

Ob es Zuwenig Training war, merke ich ja auch wenn auf meiner Waage nichts passiert oder der Zeiger nach oben geht. Das falsche Training kann es nicht gewesen sein, denn Sie haben die verschiedensten Muskelgruppen trainiert und mit genau diesen Muskelgruppen auch jede Menge Energie/Fett verbrannt.

Genau das ist doch Ihr Ziel oder? Vorerst noch nicht die Medaille des Siegers im Wettkampf, sondern der eigene Sieg auf der Waage und gegen den inneren Schweinehund. Aus diesen Gründen ist es verständlich, dass Jahr für Jahr immer mehr Freizeitsportler bei Triathlon Events und Wettkämpfen antreten. Es gibt auch einige Wettkämpfe über kürzere Distanzen und hier lesen sich die Distanzen schon angenehmer/machbarer.

Freizeit, Spaß und Erfolg

Zumindest an freien Tagen oder am Wochenende (anstatt Sonntagsspaziergang) ist das auf jeden Fall machbar, die Reihenfolge können Sie an Ihre Gegebenheiten anpassen und bei so einem „Jedermann-Triathlon“, bei dem Sie 500 Meter schwimmen, 20 Kilometer radeln und 5 Kilometer laufen, klingt das schon anders, nicht mehr nach Quälerei und schließlich soll ja neben der Leistung auch der Spaß im Vordergrund stehen.

Natürlich müssen Sie auch hier wieder Ihren inneren Schweinehund überwinden oder nehmen Sie Ihn am besten mit ;-) Meinen habe ich auf diese Art „umgedreht“ und er arbeitet jetzt für seine frühere Gegenseite. Er geht mir jetzt tierisch auf den Geist wenn ich mal Zeit habe und nichts mache. Er suggeriert mir dann immer, „Was sitzt du denn hier herum“ „Das ist doch verschwendete Zeit“ oder „Wenn du weiter hier hocken bleibst war alles umsonst und du nimmst wieder zu“

Kontinuität und nicht Genauigkeit ist wichtig

Einfach loslegen sollten Sie auf jeden Fall, doch ist es auch dabei wichtig, klein anzufangen, mit kürzeren Zeiten und es nicht zu übertreiben. Der für den Triathlon charakteristische Wechsel der Disziplinen muss zum Beispiel auch dadurch geübt werden, dass Sie öfter trainieren und sich langsam steigern.

Wenn Ihnen der Übergang vom Rad fahren zum Laufen Schwierigkeiten bereitet, gibt es dafür eine gute Lösung, legen Sie das Schwimmen dazwischen, es ist ja kein Wettkampf, bei dem die Reihenfolge stimmen muss. Sie arbeiten intensiv und kontinuierlich an Ihrer persönlichen Ausdauer, das ist der wichtigste Punkt, nicht die Reihenfolge oder die genaue Distanz.

Anspruchsvoll aber nicht ungewöhnlich

Die oben aufgeführten Strecken beim „Jedermann-Triathlon“, sind für Menschen die viel für ihre Fitness tun nicht ungewöhnlich. Klar ist Triathlon ein anspruchsvolles Training, denn Sie sollten alle drei Disziplinen unmittelbar aufeinander folgen lassen und dabei ist eben der positivste Effekt, dass die einen (gerade genutzten) Muskeln noch weiter Energie verbrennen, während Sie schon die nächsten nutzen.

Bei diesen Wechseln muss sich die Muskulatur schnell auf neue Belastungen einstellen, kommen nicht erst zur Ruhe (sollen sie ja auch nicht) und Ihr Körper verbrennt auf hohem Niveau genau die Energie, die er sonst einlagert.

Jeder, der im Ziel ankommt, ist ein Sieger!

Das Kombinieren macht also den Triathlon (durch das Ganzkörpertraining) zur gesunden Ausdauersportart. Das Rad fahren und Laufen trainiert Ihre Beine, dass Schwimmen die Arme, Bauch und Rücken. Die Bewegung an der frischen Luft ist der nächste positive Effekt, den Sie Gratis mitnehmen können, dadurch stärkten Sie Ihr Immunsystem, beugen Stoffwechsel- Herz-Kreislauf-, sowie Gefäßerkrankungen vor und helfen sich ohne Medikamente gesund zu bleiben.


Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
 
Steffen Beyer
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Bildquelle:www.bildtankstelle.de

Über den Autor

Steffen BeyerIch schreibe hier auf: Mit Fitness Auf Gesund Umschalten seit 2009 über gesunde Ernährung, Fitnessmöglichkeiten und die dazu nötige Motivation. Nachdem ich im Jahr zuvor selbst 50 Kilo abgenommen habe, brachten mich die vielen Fragen nach dem "WIE" auf die Idee zu dieser Website. Die Beiträge entstehen aus meinen umfassenden Recherchen zu diesen Themen und sollen euch helfen einen eigenen Weg zu Fitness und Gesundheit zu finden. Mehr Informationen findet Ihr auf der Startseite oben. viel Spaß beim Lesen.Alle Beiträge Steffen Beyer »

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