Fit und Gesund in den Herbst
“Herbstblues” oder gute Laune?
Im Herbst, wenn wieder Nebel wallen
Aach, Mist, jetzt ist es schon wieder soweit,der eh schon zu kurze und dieses Jahr auch nicht gerade schöne Sommer ist vorbei. Frost war auch schon, na prima! Passen wir jetzt nicht auf, erwischt uns auch noch eine „Herbstdepression“, denn bei vielen Menschen sinkt jetzt die Stimmung und man sollte sich nicht in dieses „Schlechte Laune Loch“ zwischen Sommer und Vorweihnachtsstimmung fallen lassen. Auch wenn diese scheinbar ständige Dunkelheit uns schlapp, träge und ein bisschen traurig macht, gibt es doch einige Wege, wie auch Sie trotz dieser Dunkelheit glücklich, gesund und Gutgelaunt, Fit und motiviert durch diese fast schon unheimliche Zeit kommen.
Aber was ist denn eigentlich so eine „Herbstdepression“?
(Wikipedia Depression)
Mit den Fachspezifischen Erklärungen können wir ja herzlich wenig anfangen und wenn man einen Spezialisten fragen will, dann hält der zuerst mal seine Hand auf, bevor er handelt. Gut es soll ja Leute geben, die gern dafür bezahlen sich „mit Fremdwort-Tiraden geißeln“ zu lassen um sich dann vielleicht wichtig zu fühlen, ich gehöre aber nicht dazu und deshalb hab ich mich mal etwas darüber informiert (ohne gleich ein Studium anzufangen).
Mit Depression werden also „Stimmungseinengungen“, „Antriebshemmungen“, „Unruhe“ und auch Schlafstörungen charakterisiert. Allein das Lesen der Symptome (Wikipedia Depression) kann schon welche Auslösen. Man spricht auch weniger von einer Herbst,- als von einer Winterdepression, weil dabei das Licht eine entscheidende Rolle spielt.
Herbst-Blues
Denn weil die Nächte jetzt wieder Länger und die Tage kürzer werden, führt diese zunehmende Dunkelheit zur vermehrten Bildung des sogenannten Schlafhormons „Melatonin“. Durch diesen Lichtmangel wird davon viel weniger abgebaut, was wiederum das Gleichgewicht zum Glückshormon „Serotonin“ empfindlich stört. Also, das Glückshormon baut das Schlafhormon normalerweise ab, kann das aber nicht so gut weil das mit viel Licht besser funktioniert.
Auf diese Störung im Hormonhaushalt reagieren wir dann eben mit dauernder Müdigkeit, Trägheit, Lustlosigkeit und eben diesem Heißhunger auf Süßes. Kommt dann noch Niedergeschlagenheit, schlechte Laune und Verstimmung dazu, dann hat er uns voll erwischt, der „Herbst-Blues“
Zu unserem Glück
ist es keine echte Depression, denn die äußert sich mit Appetitlosigkeit und schlechtem Schlaf. Anfällig dafür sind meist Menschen, die sonst auch immer zu Verstimmungen neigen, auf Lichtmangel empfindlich reagieren und sensibel sind. Kommt dann noch irgendeine Lebenskrise dazu oder eine andere Form von seelischer Belastung, kann dieser Lichtmangel in der Herbstzeit durchaus der letzte Tropfen sein, der das Fass zum überlaufen bringt und aus so einer Verstimmung eine handfeste Herbst/Winterdepression macht.
Was macht man nun dagegen?
Da diese „SAD“ genannte (Saisonal Abhängige Depression) in den Wintermonaten, also auf unserer Globus -hälfte in den Monaten Oktober bis März auftaucht und wir ja schon wissen, das, dass Licht ein Hauptmittel zur Bekämpfung ist, können wir schon genauer planen. Licht hemmt die Melatoninproduktion, deshalb sollten Sie, nicht erst wenn Sie betroffen sind soviel wie möglich bei Tageslicht unternehmen oder erledigen. Bewegung an der frischen Luft hilft hier auf jeden Fall. Schon ein Spaziergang in der Mittagspause hat einen positiven Effekt auf das Gemüt und hilft Ihnen “fit und gesund in den Herbst”
Urlaub im Winter
Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann legen Sie auch Ihren Urlaub in diese düstere Jahreszeit um in sonnigere Gefilde zu reisen. Machen Sie auch dort noch einen aktiven Urlaub und liegen nicht nur nach Hautkrebs lechzend in der Sonne, haben Sie sogar noch größere gesundheitliche Vorteile zusätzlich zu dem Spaß, den Sie bei solchen Aktivitäten wie Wandern, Surfen oder Tauchen garantiert haben werden.
Der verstärkte Appetit auf Süßes
hat auch seinen Grund. Denn dieses Glückshormon, das uns Munter macht, dass Serotonin, wird zwar zum Glück nicht aus Zucker gebildet aber durch Zucker leichter zum Gehirn transportiert. Süßigkeiten sind also schon ein Mittel zum Glücklich sein, aber die Kehrseite sind dann halt die Kilos, die wir zulegen. Viel Licht und „e bissel“ Süßes
wäre also der beste Weg gegen den „Herbstblues“ Lassen Sie sich also ein, auf einen tollen Herbst, Raus aus der Box, Raus aus der Depression und Rein in Spaß und Freude!
Viele Grüße

zum Schluss noch ein passender Spruch von Robert Stolz: „Wer sich über irgend etwas eine Minute lang ärgert, sollte bedenken, dass er dadurch 60 Sekunden Fröhlichkeit verliert.“
Also doch lieber “gute Laune” anstatt “Herbstblues”
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