Türklinke, Ich hab doch noch Zeit

Ich hab doch noch Zeit Teil 4

Wir schaffen es! „Yes we can“

Im letzten Artikel (Ich hab doch noch Zeit Teil 3) hatte ich Ihnen zum Schluss vorgeschlagen zu handeln. Hat es funktioniert? Ich denke ja. Und wie fühlt es sich an, das breite Grinsen wenn es funktioniert? Herrlich oder? Genau das ist es, was ich Ihnen „rüberbringen“ will, dieses „Yes we can“, weil ich weiß es klappt. Wir sind nun mal was wir denken und wenn wir denken, dass wir es schaffen, dann schaffen wir es auch.

Wenn Sie jetzt auch noch Spaß daran gefunden haben, na umso besser! Spaß daran, Lust darauf, Freude darauf und danach sind die hauptsächlichen Motive für unser ganzes Handeln. Haben Sie jetzt Ihre aufgeschobenen Aufgaben abgearbeitet, fällt es Ihnen leichter am Ball zu bleiben und es nicht wieder so weit kommen zu lassen.
Dadurch, dass dieser Stress jetzt weg ist haben Sie den Kopf frei und können sich mit Dingen beschäftigen, die Ihnen noch mehr Spaß machen, Dinge für die Sie vorher keine Zeit hatten.

Das ist jetzt der Zeitpunkt

an dem Sie sich um eine gewisse Routine bemühen sollten. Wenn Sie sich jetzt um eine regelmäßige Erledigung der Dinge bemühen, die Sie sonst aufschieben und diese bestimmten Aufgaben immer wieder gleich erledigen, (also mit einplanen) verringert das die Möglichkeiten mit denen Sie es aufschieben können. Versuchen Sie es auch nicht mit dem sogenannten „Multitasking“. Wir Menschen sind nicht produktiver, wenn wir mehrere Aufgaben gleichzeitig abarbeiten.

Im Gegenteil, meist behindert uns die nun fehlende Konzentration auf das entsprechende Ziel hinzuarbeiten. Außerdem verursacht dieses „Multitasking“ Stress. Mag sein, das es ein- zwei mal funktioniert, aber es wird Sie behindern und weil es nicht funktioniert zur Verzweiflung treiben. Versuchen Sie lieber Schritt für Schritt vorzugehen. Sagen Sie öfter NEIN

Misserfolg auch das passiert!

Weil es sich nicht völlig vermeiden lässt, wird es auch Ziele geben, die Sie nicht erreichen.
Deshalb ist es sinnvoll, dass Sie sich Strategien überlegen, wie Sie damit umgehen.
Solche Ereignisse dürfen die Motivation nicht zerstören, deswegen gehört die Frage nach den Ursachen für solche kleinen Rückfälle (oder eben Misserfolge) dazu.

Sind Sie selbst dafür verantwortlich, weil Sie Ihr Training nicht vernünftig geplant oder sich nicht an Ihre eigenen Pläne gehalten haben? (Artikel – Ratschlag zum Organisieren) Oder sind andere Ereignisse, die nicht vorauszusehen waren für Ihren Misserfolg verantwortlich, auf die Sie gar keinen Einfluss hatten? Im ersten Fall ist es kein Grund zum Aufgeben, denn Sie können man aus diesen Misserfolgen lernen, wie Sie es in Zukunft besser machen können.

Machen Sie Im zweiten Fall für sich klar, dass es Dinge gibt, die Sie eben nicht ändern können, dass es aber für alle Probleme Lösungen gibt und Sie die Beste für sich finden können. Für fast alles was schiefgehen kann gibt es die Möglichkeit eines zweiten Versuchs und in jedem Fall können Sie auch aus Ihren Misserfolgen noch etwas zu lernen. Klappt es dann, gibt Ihnen der „Aha“ Effekt und dieses „Na bitte es geht doch“ Gefühl auch noch einen kräftigen Motivationsschub für das Weitermachen.

Bei meinen Recherchen zu diesen Artikeln bin ich auch auf die sogenannte BAR Methode gestossen, in der kurz definiert wird welches Grundgrüst für Ihre Handlungen Sie aufstellen können.

B -steht hier für „Bewusstheit“
A -für „Aktion“
R -schließlich für „Rechenschaft“

Also sollten Sie sich erst „Bewusst“ machen, worin die eigentlichen Ursachen der Prokrastination liegt. Fallen Sie nicht auf oberflächliche und fadenscheinige Gründe herein.

Planen Sie aus dieser Analyse und Bewusstmachung der Ursachen konkrete Schritte und Aktionen. Jeder Schritt muss konkret überprüfbar und zeitlich einzuordnen sein.
Als Belohnung können Sie sich eines der Dinge gönnen, die Sie sonst als Vorwand zum Aufschieben genommen hätten. Rechenschaft heißt, dass Sie Ihre eigenen Fortschritte analysieren und z.B einem Tagebuch (Veränderungslogbuch) Protokoll führt.

Das ist übrigens immer ein guter Weg um nachvollziehen zu können Was, Wann und Wie funktioniert hat. Als Quelle und weiterführende Literatur zu diesem Thema möchte ich Ihnen noch die Artikel
Überwindung schädlicher Gedankenmuster
BAR-Programm auf www.bychan.de, sowie die Site
prokrastination.net nennen und empfehlen.

Am Ende der Artikelserie zum Thema „Aufschieberitis“

möchte ich Ihnen noch meine eigenen Erfahrungen mitteilen. Mir hat es immer sehr geholfen meine Ziele bekannt zu machen. Zumindest die größeren. Nachdem ich zum Beispiel die Entscheidung (die ich Jahre vor mir her schob) getroffen hatte endlich abzunehmen, um mich wohler zu fühlen und gesünder zu leben, habe ich meine Entscheidung sozusagen öffentlich bekannt gemacht,

Ich habe es im Freundeskreis und in der Familie jedem erzählt. Das bewirkt zweierlei: Familie und Freunde setzten jetzt Erwartungen in mich und ich selbst ebenfalls, denn ich wollte mich ja auch nicht blamieren. :-) Es hilft ungemein, wenn Sie sich mental und emotional auf Ihr Ziel konzentrieren, Sie werden alles daran setzen, es zu erreichen.

Das Ziel bekannt zu machen, ist zwar auch keine Garantie für den Erfolg Ihrer Handlung, aber es zeigt Ihrem Umfeld, wie sehr Sie sich der Sache verschrieben haben. Alle die es wissen, werden außerdem (bewusst oder unbewusst) immer wieder prüfen wie weit Sie sind und wenn Sie Glück haben, kommt von dieser Seite auch viel Motivation weiterzumachen.


Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
 
Steffen Beyer
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Über den Autor

Steffen BeyerIch schreibe hier auf: Mit Fitness Auf Gesund Umschalten seit 2009 über gesunde Ernährung, Fitnessmöglichkeiten und die dazu nötige Motivation. Nachdem ich im Jahr zuvor selbst 50 Kilo abgenommen habe, brachten mich die vielen Fragen nach dem "WIE" auf die Idee zu dieser Website. Die Beiträge entstehen aus meinen umfassenden Recherchen zu diesen Themen und sollen euch helfen einen eigenen Weg zu Fitness und Gesundheit zu finden. Mehr Informationen findet Ihr auf der Startseite oben. viel Spaß beim Lesen.Alle Beiträge Steffen Beyer »

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