Kleine oder große Trainingsprogramme fürs Smartphone

Der letzte Punkt, der im Artikel über unsinnige Fitnesstrends angeschnitten wurde, sind die Sport-Apps und auch über diesen Hype gibt es tausende Artikel. Natürlich haben die meisten davon das Ziel die Apps, Armbänder, Fußbänder und… und… an den Mann zu bringen, Klar. Aber, lässt sich damit überhaupt etwas anfangen? Kann man damit besser abnehmen? Ist es nicht viel mehr so, dass Ihr damit höchstens Motivation aufbauen könnt und dass auch nur in den ersten Wochen, weil alles neue Spaß macht?

Hamsterrad der Gesundheitsbewegung

Das Handy ist der beste Trainer wird überall propagiert und natürlich tritt der gewünschte Effekt (wenn Ihr was tut) auch ein. Damit meine ich nicht die versprochene Fitness in sehr kurzer Zeit, denn Schnell-schnell funktioniert auch mit Apps nicht.
Das Hamsterrad der Gesundheitsbewegung wird genau aus diesen Gründen immer am Laufen gehalten, steht im Beitrag und da ist was dran.

Je nach Zielgruppe werden eben unterschiedliche „Hamsterräder“ angeschoben. Die Ratschläge der Hersteller sind schon schlüssig, aber die Effekte lassen sich alle auch ohne diese Gimmicks erzielen. Der aktivere Lebensstil ist schon wünschenswert und wenn die Apps dabei helfen, okay. Negativ ist das jedenfalls nicht und wer den Willen hat etwas für seine Fitness zu tun, wird solche Hilfeleistungen begrüßen.

Die Apps und Anwendungen für Smartphones sollen für eine bestimmte Zielgruppe nützlich sein und „in irgendeiner Weise“ helfen bestimmte Ziele zu erreichen. Okay wer solche Placebos braucht um seine Ziele zu erreichen… und sich an die ganzen Vorgaben hält (oder halten kann), der wird sein Verhalten anpassen, also ändern und das ist doch ein guter Anfang.

Versprochene Effekte? Kosten abwägen

Die Erfahrung hat aber leider gezeigt, dass solche Effekte oft nicht lange funktionieren. Dann wird die App nur noch sporadisch und schließlich gar nicht mehr genutzt. Solange das nicht zu sehr ins Geld geht, ist das ja auch okay und wir wollen uns ja auch keine Möglichkeiten verwehren, die wir einfach einmal ausprobieren können. Mit den ganzen Fitnessarmbändern oder mittlerweile auch Fußbändern, ist das schon etwas anderes, die kosten schon etwas mehr und ob die versprochenen Effekte eintreten, ist auch hier fraglich.

 
Bei manchen dieser Apps hat man schon den Eindruck, dass diese nur zur Unterhaltung konzipiert wurden und ernsthafte Läufer oder Radfahrer betrachten sie nur als Ablenkung. Klar macht es Spaß aber die Genauigkeit der Daten, die Smartphones sammeln können, wurde lange Zeit in Frage gestellt. Einiges erinnert manchmal an die Horoskope in den Zeitungen, wir wissen alle, dass sich das aus den Fingern gesaugt wird, lesen es aber trotzdem. Meist hinterher um zu testen ob sie recht hatten.

Fazit

Mit der Zeit wurden die Qualität, Konsistenz und die Geschwindigkeit der Fitness Informationen für Smartphones, drastisch verbessert. Man nutzt halt auch die Feedbacks der Nutzer um die Apps und Arm/Fußbänder ständig zu verbessern.
Das sind natürlich gute Gründe sich mit solchen Gimmicks zu beschäftigen.

Wer allerdings vor lauter Kontrolle und Messung der Körper und Stoffwechselwerte vergisst zu trainieren, wird sicher keine Erfolge erzielen, genau wie allein der Kauf von Fitnessgeräten keinen schlanken Körper macht.

Insgesamt scheint die Fitness-Branche, auf das Potential mobiler Apps zu setzen und alle Hersteller elektronischer Geräte wollen ein Stück vom Markt abhaben, aber diese Entwicklung kann ja für uns als Nutzer nur gut sein.
Vergleichen und testen ist hier wohl auch der ultimative Rat. Am besten beim Trainieren, dann habt Ihr wenigstens was davon.

Eigene Sport und Fitnessergebnisse lassen sich also immer besser und preiswerter kontrollieren, was aber die Methoden abzunehmen nicht verändert. Trainiert werden muss auch mit den ganzen Gimmicks.
Spaß soll das Training aber auch machen und mit den Apps und bändern wird euer Training vielleicht doch effektiver. Probiert es einfach aus.

Weit-weg.reisen, Neuseeland

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