Tipps, um motiviert zu bleiben

Das größte Problem, wenn du zuhause trainieren willst ist wohl, dass es sehr schwer ist, motiviert zu bleiben. Es gibt jede Menge Ablenkungen. Bei den kleinsten Störungen ist es schon sehr einfach aufzuhören, und sich mit angeblich wichtigeren Dingen zu beschäftigen. Freunde rufen an, die Familie verlangt Aufmerksamkeit und, und, und…

 
Auch bei der Nutzung von Fitnessgeräten zuhause, gibt es oft nichts anderes zu tun, als zu trainieren. Und das fühlt sich mit der Zeit an, als würde man in einem Wartezimmer sitzen. Nach den ersten 10 Minuten schaue ich dann auch ständig auf die Uhr und die Zeiger sind wie festgeklebt. Es gibt allerdings einige gute Möglichkeiten, dieses Problem anzugehen.
Darüber will ich hier und im nächsten Beitrag schreiben. ich gebe dir auch gleich die ersten zwei Tipps an die Hand, wie du beim Training zuhause motiviert bleiben kannst.

Plane dein Trainings-Programm

Ein Plan ist einer Karte, die dich zum Ziel führt sehr ähnlich, Trainingspläne kannst du genau dafür nutzen. Hast keinen Plan sondern springst auf jeden Trend und die unzähligen Angebote an, ist das ähnlich dem Autofahren in einer fremden Stadt. Ohne Plan brauchst du bedeutend länger um deine Ziele zu erreichen. Diese „Sucherei“ nach dem richtigen Weg, ist zeitaufwändig und kann teuer werden. Außer du bist sehr Neugierig und willst unbedingt alles ausprobieren, das kann beim Autofahren Spaß machen, wo du Orte findest, die du sonst nie gesehen hättest und genauso beim Suchen nach den richtigen, zu dir passenden Trainingsarten.

Ich selbst habe vor 9 Jahren mit dem trainieren angefangen und einen Plan aufgestellt, der für eine Woche verwendbar war. Den habe ich jede Woche wiederverwendet. Es wurden jedoch mit der Zeit verschiedene Pläne daraus. Seit dem kann ich variieren, je nach Jahreszeit, täglicher Zeit, Lust und Laune. Dazu führe ich natürlich immer noch meine Listen um Kontrolle darüber zu haben, ob das jeweilige Training etwas bringt und ob sich Erfolge einstellen.

Baue dein Training in den Alltag ein

Hast du die Trainingsarten gefunden, die dich begeistern? Dann brauchst du, zumindest für den Einbau des Trainings in den Alltag, einen Plan. Du wirst bei deiner Planung auch bemerken, dass du sehr viel Zeit für nutzlose und auch ungesunde Dinge verschwendet hast.

Hast du deinen Rhythmus des Trainings im Alltag schließlich gefunden, wird es Zeit sich Ziele zu setzen, die erreichbar sind. macht dir das alles dann noch Spaß, weil du Erfolge siehst, wirst du den Plan sicher erweitern.

Ein Programm zu gestalten, einen Plan zu haben

heißt für mich: ich habe ein Ziel. Und wenn ich weiss was ich will, kann ich es auch erreichen. Trainierst du zuhause einfach drauflos, wirst du die zufälligen Übungen (auf die Sie gerade Lust haben), nicht konsequent genug umsetzen. Die Pausen werden länger, was mache ich als nächstes und wahrscheinlich wirst du eher aufhören.

Hast du deinen Plan vor Augen, also was du dir vorgenommen hast bevor du gestartet bist, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit trainieren, bis die Liste der Übungen abgearbeitet ist.

Trainieren mit einem Partner

Ich habe beides probiert, habe lang alleine trainiert und auch mit Partnerin oder Freunden.
Versuche deinen Partner für das Training zu begeistern, es lohnt sich. Oder überleg mal ob einer deiner Freunde bereits Fitnesstraining betreibt?
Bei Platzmangel ist ein Studio besser geeignet, aber das kommt auch etwas darauf an wie gerne du dich mit Leuten umgibst.
Kennst du jemanden der bereits Erfolge erzielt?, ist der/die vielleicht gerne bereit Erfahrungen weiterzugeben und dich zu unterstützen?

Das größte Problem dass wir alle haben ist, die Motivation für ein Training überhaupt aufzubringen und gemeinsam zu trainieren ist eine großartige Möglichkeit weiterzukommen.

Freund, Lebenspartner oder Trainer ist eigentlich egal, ein Fitness-Partner kann wahre Wunder bewirken solange der/diejenige auch Interesse an Gesundheit und Fitness hat und nicht nur mitmacht um Ihnen einen Gefallen zu tun.
Mit jemandem die Trainingseinheiten zu teilen macht Spaß. Es ist motivierend und ein bisschen Wettkampfgefühl wird sich einstellen, was beide vorwärts bringt. Außerdem ist zu zweit (oder zu dritt, zu viert…) der Enthusiasmus und die Begeisterung größer. Feste Verabredungen werden meist eingehalten und die Trainingseinheiten werden auch bis zum Schluss durchgeführt.

Ich gebe mir da jedenfalls immer Mühe mitzukommen oder gar besser zu sein, man will sich schließlich nicht blamieren oder?
Also, vielleicht wartet dein Partner, Freund oder Kollege ja nur darauf, dass du fragst und hat insgeheim die gleichen Gedanken? Gemeinsam geht alles besser und macht auch mehr Spaß.

Fazit: Zuhause trainieren ist auf jeden Fall die Mühe wert

Wenn du wirklich Interesse daran hast mit Fitness und Training deiner Gesundheit zu helfen, nach Abnehmlösungen suchst oder dir einfach nur deine Leistungsfähigkeit erhalten willst, finden sich dazu auch Mittel und Wege.
Das Platzproblem wird sich lösen lassen, denn die meisten Fitnessgeräte nehmen nicht sonderlich viel Platz in Anspruch.
Mein Hometrainer steht zum Beispiel ständig im Wohnzimmer und es hat sich noch niemand daran gestört. (ist mir eigentlich auch egal, was andere denken).
Mein Rudergerät steht zusammengeklappt im Schlafzimmer und wird im Wohnzimmer aufgebaut, wenn es benötigt wird, weil mein Wochenplan es verlangt.
Wenn es also nicht gerade das riesige Laufband mit allen möglichen Funktionen sein muss, ist selbst in einer 2 Raumwohnung Platz.
Und übrigens: Platzmangel sollte nun wirklich nicht als Ausrede herhalten, nichts zu tun.

Der Gedanke, zuhause zu trainieren ist auf jeden Fall die Mühe wert. Es ist (auf lange Sicht) einfach bedeutend bequemer, Zeitsparend, schont Ihren Geldbeutel und erhält dir deine Privatsphäre.
Jetzt geht es eigentlich nur noch um die nötige Motivation, sich immer wieder aufzuraffen und das Training regelmäßig durchzuziehen.

Denn dass, ist das einzige was wirklich hilft, das Regelmäßige, das Dauerhafte. Ablenkung ist dabei ein sehr gutes Hilfsmittel, wenn damit nicht die störende Ablenkung durch Anrufe, andere Aufgaben oder notwendige Arbeiten in Familie und Beruf gemeint sind. Dazu habe ich im nächsten Beitrag noch weitere Tipps, wie du dein Training durchführst, der Langeweile entgehst und dich zum Training motivieren bzw. ablenken kannst.