Richtiger Einsatz Ihres Stoffwechsels 3

Richtiger Einsatz Ihres Stoffwechsels 3

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Nahrungsumstellung nicht ausschlaggebend

Unterschreiten Sie Ihren Energiebedarf beim Abnehmen und zwingen Ihren Stoffwechsel sich anzupassen, ist das nur mit ausreichend Bewegung auf Dauer machbar. Der Körper bildet einen sogenannten „Setpoint“ zu dem er automatisch zurückkehren will, wenn Sie mit Ihren Maßnahmen und Aktivitäten aufhören. Diese „Setpoint“ Theorie besagt, dass Ihr Körper je nach Situation und Masse ein eigenes Spiel mit uns treibt und einen Punkt für das eigene Idealgewicht festlegt, eben diesen Sollpunkt. Mit dieser Theorie lässt sich (im übertragenen Sinn) der Jojo Effekt ziemlich sinnvoll erklären. Mehr darüber können Sie in meinem Beitrag Idealgewicht durch Sport, die Setpoint Theorie vom 20. Oktober 2010 nachlesen.

Allein die Änderung qualitativen Zusammensetzung Ihrer Ernährung führt nicht zu den gewünschten Ergebnissen und endet meist in Frust oder darin, dass Sie Ihre Ziele aufgeben und sich in Ihre Situation ergeben. Ausschlaggebend für eine dauerhafte Veränderung Ihres Körpergewichts ist zu einem Teil die “Nahrungsumstellung”, also die Zusammensetzung Ihrer Reduktionskost und zu einem weitaus größeren Teil die Frage, ob Sie gleichzeitig sportlich aktiv sind. Wie oft, wie lange und wie ausdauernd Sie ein (zu Ihnen passendes) sinnvolles Training durchführen bestimmt wie schnell und dauerhaft Sie möglichst viel von dem entfernen, was Sie wirklich loswerden wollen, Ihren unnötigen Fettpolster, Ihrem Hüftspeck!

Faktoren – Alter, Geschlecht, Genetik

Wie schnell oder langsam Ihr Stoffwechsel funktioniert, also die „metabolische Rate“ wird auch noch durch eine Reihe von anderen Faktoren beeinflusst. Alter, Geschlecht, Genetik, Anteil der fettfreien Körpermasse, Hormone und Stress sind auch solche Faktoren, die Ihren Stoffwechsel beeinflussen. Betrachtet man zum Beispiel das Alter, dann wissen wir, dass es leichter fällt fit und schlank zu bleiben, wenn man jünger ist. Je jünger Sie sind, umso schneller funktioniert Ihr Stoffwechsel. Werden Sie älter, wird dieser immer langsamer. Bei Frauen fängt diese Phase im Alter von zirka 30 Jahren und bei Männern im Alter von zirka 40 Jahren an.

Die “Gene” als Ausrede

Die Genetik wird von vielen als Ausrede benutzt um sich die Bequemlichkeiten zu erhalten und Aktivitäten aus dem Weg zu gehen. (Artikel: Ausreden hindern uns am Handeln vom 17. Februar 2010) Ja klar werden wir unsere Gene nicht los, aber wenn Sie das wissen können Sie entsprechend handeln. Nur weil in der Familie einige oder alle Dick sind, muss das nicht an den Genen liegen. Es kann auch sein, dass sich einige oder alle falsch ernähren und Sie diese „Gewohnheiten“ einfach mit übernommen, absorbiert haben. Auch die Umgebung formt den Menschen und es stimmt zwar, dass manche Menschen so viel essen können wie sie wollen, ohne zuzunehmen und manche nur vom Ansehen eines Stücks Kuchen schon ein Pfund mehr auf den Rippen haben, aber auch hier gilt wieder, wenn Sie das wissen, können Sie entsprechend handeln. Richtiges handeln ist eben auch ein teil der Nahrungsumstellung.

Setzen Sie sich bei Ihren Handlungen aber nicht unter Stress, Stress ist schlecht für Ihren Stoffwechsel. Je mehr Stress Sie sich und Ihrem Stoffwechsel aussetzen, desto weniger wird Ihr Stoffwechsel in der Lage sein sich anzupassen, wird die Situation falsch beurteilen und noch mehr Reserven anlegen. Unterschiede im Stoffwechsel gibt es natürlich auch beim jeweiligen Geschlecht. Männer haben einen etwas schnelleren Stoffwechsel als Frauen. (Im Normalfall um 10 – 15% schneller) Als Grund dafür kann man anführen, dass die größere Muskelmasse bei Männern eine große Rolle spielt. Muskelmasse hilft beim Anregen des “Stoffwechsels” und unterstützt die Energieverbrennung. Durch die höhere Muskelmasse ergibt sich ein schnellerer “Stoffwechsel” und auch ein höherer Anteil an fettfreier – Körpermasse.

Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können sollten Sie akzeptieren und an den Dingen, die Sie beeinflussen können um Ihren Stoffwechsel anzuregen sollten Sie arbeiten um gesund, fit und aktiv zu leben. Falsche Ernährung, Stress und Bequemlichkeit sind solche Faktoren, die Sie (bei einer sinnvollen Nahrungsumstellung) durchaus selbst beeinflussen können und dass ist nicht einmal so schwer. Nur tun müssen Sie es selbst.

Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
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2 Kommentare

  1. Hallo Anja A.
    Zuerst möchte ich schreiben, dass ich kein Arzt bin und dieser Kommentar dehalb auch keine Beratung in irgendeiner Form darstellt! Es wird lediglich die Meinung des Verfassers zum Ausdruck gebracht. So, jetzt zu Deiner Frage. Thyroxin wird manchmal auch missbräuchlich auch als Schlankheitspille eingesetzt. Für diese Indikation besteht weder eine Zulassung noch ein Wirknachweis. Falls Du also so etwas gehört hast, sei vorsichtig und spreche mit Deinem Arzt über diese Fragen. Nicht jeder verträgt Medikamente auf die gleiche Art und mit den gleichen Effekten/Wirkungen. Frag also Deinen Arzt ob es Alternativen gibt. Bewegung ist in jedem Fall gut und je mehr, desto besser. In meinen Artikeln über Fitness habe ich schon öfter darüber geschrieben, dass man sich durch probieren der verschiedenen Sportarten eine aussucht, die wirkt und am besten beim abnehmen hilft. Probier einfach verschiedene Sachen aus :-)
    Viele Grüße Steffen

  2. Hallo, leide an Schilddrüsenunterfunktion und hatte vor c. 1 1/2 Jahren eine Schilddrüsenentzündung, nehme jetzt L-Thyroxin und nehnme aber keine Kilo ab, obwohl ich fast nichts esse. Stattdessen nehme ich totz Bewegung zu, was soll ich tun? Ich war immer schlank und bin total unglücklich über mein Gewicht und den Gesundheitszustand. Bitte helfen Sie mir!!!

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