Schilddrüse und Stoffwechsel
Das Multitalent Schilddrüse
Die Schilddrüse ist der eigentliche Motor unseres Stoffwechsels und übernimmt die Produktion, Speicherung und Ausschüttung der Schilddrüsenhormone, die den Stoffwechsel der Zellen aufrechterhalten. Sie befindet sich unter dem Kehlkopf vor der Luftröhre.
Fast alle Lebensmittel in Deutschland sind mittlerweile jodiert, ohne es zu wissen konsumieren Sie also oft große Mengen davon. Zu viel davon kann daher schwerwiegende Folgen haben, denn unser Körper braucht Jod eben nur als Spurenelement.
Das Jod von der “Schilddrüse” benötigt wird, dürfte jedem bekannt sein. Hier ist es wahrscheinlich derselbe Grund wie beim “sogenannten” Vitamin C Mangel, es müssen Verkaufs Argumente her, auf Biegen und Brechen. ” Jod – Wichtig” diese Nachricht muss in die Köpfe, überall draufschreiben und den Leuten unter die Nase reiben, bis es als normal angesehen wird.
Die Taktik funktioniert, jeder sagt Jod ist wichtig. Da wird geschrieben, dass 30% der Deutschen unter Jodmangel leiden, OK. Aber warum sollen sich die anderen 70%, mit einer gesunden Schilddrüse das Jod eintrichtern?
Die Dosis macht’s
Es stimmt ja, dass die Schilddrüse Jod benötigt, doch es stimmt auch, dass die Dosis das Gift macht
Und ein Jodüberschuss kann zu Funktionsstörungen der Schilddrüse führen. Durch Jod werden viele chronische Beschwerden verursacht. Nervosität, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Hyperaktivität, Depressionen und Angstzustände gehören dazu.
Motor Schilddrüse
Durch die Schilddrüse wird der gesamte Stoffwechsel unseres Körpers gesteuert. Damit sind die Nerven und die Muskeln, das Herz und der Kreislauf, aber auch…
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Hallo Rainer,
die Studie von der Du schreibst ist zwar von 2003, aber das zeigt mir nur, dass seitdem nichts dazugelernt wurde und immer noch und immer stärker auf die Leute eingeredet wird, sich doch gefälligst freiwillig zu vergiften. Aber es ist halt so, dass alles hochgepusht wird was als Verkaufsargument taugt. Diätprodukte waren erst auch nur als solche gekennzeichnet, damit die Diabetiker sie besser finden aber wenn draufsteht, “für Diabetiker geeignet” lässt sich alles viel besser verkaufen. Also auf alles drauf wo es auch nur halbwegs passt. Zusätzlich Jod einzunehmen ist deswegen nur so zu verstehen, die Verbraucher in diese Richtung zu lenken. Wer die Verpackungen lesen kann (und will) ist also auch hier wieder klar im Vorteil und ich gebe Dir Recht mit deiner Aussage “Augen auf”
schönes Wochenende und Danke für deine ausführliche Meinung
Steffen
Dem stimme ich voll und ganz zu. Und von den Medien wird dann auch noch suggeriert das wir zu wenig Jod zu uns nehmen. So steht in einem Artikel der RP-Online (Link: rp-online.de/gesundheit/news/Experten-Jodmangel-in-Deutschland) ich zitiere: „Obwohl sich jodhaltiges Salz seit mehreren Jahren einer starken Verbreitung erfreut, nehmen die Deutschen noch immer zu wenig Jod zu sich….. Eine Jodüberversorgung sei nicht zu befürchten… Die tägliche Salzaufnahme betrage zwischen 6 und 10 Gramm pro Tag und Person. Bei fünf Gramm Jodsalz würden 100 Mikrogramm Jod zusätzlich verzehrt. Ein Wert von 500 Mikrogramm pro Tag sollte zwar nicht überschritten werden. Das sei aber auch nicht zu erwarten, da kein Mensch so viel Salz vertrage.“
So ein Unsinn, als ob es Jodzusätze nur im Salz geben würde. Wer sich etwas mit dem Thema beschäftigt wird sehr schnell feststellen das wir nicht unterversorgt sind sondern Jod in vielfältiger Form zu uns nehmen, über die Nahrung (über jodiertes Kalium das über die Felder verstreut wird, über das Tierfutter, über das Fleisch, zu uns), das Trinkwasser, Kochsalz, Multivitaminsäfte, Algen usw. In Nahrungsergänzungsmittel,(man sollte nicht blind Vitamine kaufen ohne die Inhaltsstoffe zu lesen und nach Möglichkeit schon keine Brause- oder andere Billigvitamine aus den Supermärkten, da diese größtenteils chemisch hergestellt sind – also auch noch kontraproduktiv wirken. siehe auch öko-test: „Ob Brausetabletten, Pillen oder Kapseln: Multivitaminpräparate fallen im Test durch“) besonders in den diversen Rundumabsicherungspillen von „A-Z“ ist Jod enthalten. Mich würde einmal interessieren ob es eine Statistik gibt über Schilddrüsenerkrankungen in den 60/70er Jahren wo es anfing mit der Jodversorgung in Lebensmittel und heute. Ich wette das es nicht weniger geworden ist. Also Augen auf!