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Veränderung der Nahrung! Warme Küche ist wichtig

Braten/Kochen beeinflusst/verändert die Nahrung

 

N12 01 11 in Der Prozess des Kochens/der Erwärmung unserer (auch weicher) Nahrung macht es leichter diese zu verdauen. Warme Küche enthält trotzdem die gleiche Menge an Kalorien wie Rohkost. Es wird aber weniger Energie benötigt, um die veränderte Nahrung zu verdauen. Kochen macht auch unappetitliche und harte Lebensmittel verdaulich und schmackhaft (denken Sie beispielsweise an rohe Kartoffeln). Sie bevorzugen warme Küche als Teil Ihrer gesunden Ernährung wahrscheinlich auch, weil es einfach schöner ist wenn man nach Hause kommt und ein warmes Essen auf Sie wartet, anstatt eines Haufens rohes Gemüse. Das soll jetzt nicht heißen, dass Rohkost nicht eine wichtige Rolle spielt, es ist nur so, dass der Mensch eine Mischung aus beiden nutzen sollte/kann.

Durch die Hitze beim Kochen wird ein chemischer Prozess in Gang gesetzt, der als „Denaturierung“ bezeichnet wird, dieser Prozess macht eine „Warme Küche“ überhaupt erst „wichtig“. Die Proteine in der Nahrung verändern ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften durch das Erhitzen beim Kochen oder Braten. Die Moleküle werden sozusagen entschlüsselt.

Entscheidung über Aussehen/Geruch

Die Denaturierung durch das Erhitzen beim „Braten oder Kochen“ beeinflusst oder verändert die Nahrung, was sich durch die Änderung in Geruch, Geschmack und oft auch im Aussehen der Lebensmittel zeigt. Wie etwas schmeckt, sich anfühlt, aussieht oder riecht ist wichtig und Sie entscheiden oft durch riechen, fühlen und sehen ob ein Lebensmittel überhaupt genießbar ist. Spiegeleier oder Ihr Frühstücksei sind ein gutes Beispiel für die „Denaturierung“, hier zeigt sich dieser Vorgang deutlich, sozusagen „ganz klar“. Das klare Eiweiß (Albumin) erreicht durch die Erhitzung eine andere Konsistenz und wird weiß. Als Nahrung wird es also verändert. Wie bei vielen anderen Proteinen, die durch Erhitzen denaturiert werden, kann der Prozess nicht mehr rückgängig gemacht werden und ein Ei, das gekocht wurde kann nicht mehr zurück in den „Rohzustand“ wenn es abgekühlt wird.

Unterstützend ist wünschenswert

Der Prozess der Denaturierung ist also in den meisten Fällen wünschenswert und unterstützt Ihre Ernährung, weil das Essen besser aussehen, schmecken und riechen kann, wenn es gekocht/gebraten wurde und durch die chemischen/strukturellen Veränderungen kann es sogar zur Schaffung von neuen Lebensmitteln kommen, weil einzelne Bestandteile dadurch überhaupt erst verdaubar werden. Als Beispiel soll hier die „Grüne Bohne“ genannt sein, die sich wegen ihres niedrigen Kaloriengehalts (27kcal pro 100g) gut zur gesunden Ernährung eignet und gleichzeitig viele wertvolle Inhaltsstoffe anbietet. Sie liefert außerdem viele Ballaststoffe und eine beachtenswerte Menge der Mineralstoffe Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Zink.

In den grünen Bohnen sind aber auch schädliche (für viele Menschen unverträgliche) Stoffe, wie „Lektine“ (früher „Phasin“) enthalten, der zu Magen/Darmbeschwerden führen kann, wenn Sie die grünen Bohnen im rohen Zustand verzehren dieses Phasin wird beim Kochen zerstört. Kochen Sie deshalb frische Bohnen immer mind. 10-15. Minuten, dass sorgt dafür das Sie die grünen Bohnen problemlos essen können, zerstört den schädlichen Stoff und wandelt/ändert die Beschaffenheit der Bohnen so, dass Sie gefahrlos für Ihre Gesundheit gegessen werden können. In Konserven sind die Bohnen bereits vorgegart, können also gleich verarbeitet werden.

Kochen/Braten gibt Sicherheit

Eine weitere Funktion des Kochens ist die Abtötung von Bakterien, Viren und anderen Parasiten. „warme Küche“ gibt Ihnen so eine gewisse Sicherheit, dass Sie sich keine ernsthaften Erkrankungen oder unangenehmen Magenverstimmung durch Bakterien wie zum Beispiel Salmonellen einfangen und macht das, was Sie essen sicherer. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist sich auch in unseren Märkten solchen Gefahren auszusetzen und bedingt durch Lagerzeiten und die oftmals langen Transportwege ist es auch für den Handel nicht leicht, immer die frischsten Lebensmittel anzubieten. Gründliches Kochen hilft in den meisten Fällen ein größeres Gesundheitsrisiko oder schwere lebensmittelbedingte Erkrankungen zu vermeiden. Selbst zu Kochen gibt Ihnen auch die Sicherheit „zu wissen was Sie essen“ und die Zutaten zu kennen. So (mit den richtigen Zutaten) kann sogar Pizza gesund sein

Die Fähigkeit mit Feuer umzugehen und zu Kochen/Braten, war einer der Gründe, dass die Menschheit sich zur (derzeit) dominanten Spezies entwickeln konnte. Das Nahrungsangebot wurde dadurch erweitert und der Zugang zu notwendigen Nährstoffen ermöglicht. Lebensmitteln durch Erhitzen leichter zu verdauen und Bakterien und Parasiten abzutöten war ein weiterer Schritt zur Arterhaltung und ohne die Handhabung des Feuers zu lernen und die Fähigkeit, Essen zu kochen, wären wir wohl nicht in der heutigen Position.

Die wichtige Veränderung der Nahrung durch warme Küche war also ein sehr wichtiger Schritt in unserer Evolution.

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Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
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Bildquelle: www.bildtankstelle.de

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