Zweckmäßige Leibesübungen oder Functional Training

Functional Training, zu Deutsch: „zweckmäßige Leibesübungen“, erzielt wieder mehr Aufmerksamkeit. Besonders bei der Suche nach einfachen und kostengünstigen Lösungen für das Problem mit der eigenen Fitness, können Sie Functional Training neben das Zirkeltraining stellen und vergleichen. Natürlich ist dabei nicht nur die Kostenfrage wichtig sondern in erster Linie, der Fakt, dass jedes Training nur dann erfolgreich sein kann, wenn Sie auch Spaß daran haben.

Functional Training wird eigentlich schon immer im Ausdauer- und Leistungssport angewandt, nur dass es früher einfach zum Training gehörte und die heutigen Trainingsmethoden der Trainer immer ausgefeilter werden.

Was bedeutet Functional Training und was bringt es mir?

Sie fragen sich vielleicht, was das eigentlich bedeutet und was bringt es mir? Allgemein gesagt bedeutet es: Führe ein Training/Workout durch, um den eigenen Körper in die Lage zu versetzen/in der Lage zu halten, seine normalen Aktivitäten und Alltagsabläufe durchzuführen. Da Koordination, Geschicklichkeit und Schnelligkeit durch dieses Training gefördert werden, ist Functional Training auch für Ihre sonstigen Fitnessaktivitäten, ein sinnvolle Ergänzung.

Denn trotz all der fabelhaften „neuen“ Methoden, stehen bei den komplexen Übungen immer noch die Kraft und Koordination, sowie die Stabilisierung und Gesunderhaltung des ganzen Bewegungsapparates, speziell der Sehnen und Gelenke im Vordergrund. Functional Training, ist also der Vorgänger des Zirkeltrainings mit Fitnessgeräten/Maschinen, bei dem meistens „nur“ Kleingeräte wie Gummibänder/Therabänder, Schaumstoffrollen oder Therapiebälle eingesetzt werden, um mit gezieltem Workout ohne zusätzliche Geräte, Muskeln aufzubauen und (wenn Sie es nicht nur zwei Wochen tun) den Körper nach Wunsch formen.

Ähnlichkeiten dieser Art zu trainieren finden sich auch in den vielen verschiedenen Arten des Yoga, über das wir auch schon geschrieben haben und dass bereits in unserem kleinen E-Book Komplementär und Alternativmedizin seinen Platz gefunden hat. Dieses E-Book können Sie sich gern Downloaden.

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Methoden und Reihenfolge der Übungen

Rund um Ihre Suche nach Trainingsmöglichkeiten, am Rechner oder in den Studios, haben Sie den Begriff Functional Training wahrscheinlich schon öfter gehört und wir haben in unserer Artikelreihe über Zirkeltraining (Zirkeltraining 1 bis 4) auch schon kurz darüber geschrieben. Natürlich schwört wieder jeder auf seine Methode und lobt sein „einzig wahre/einzig erfolgreiche Methode und verspricht sich dadurch mehr Kundschaft.
Viele Studios geben sich auch sehr viel Mühe ihren Kunden das Beste zu bieten, so soll’s ja auch sein und das ist auch kein Problem, denn die meisten Übungen ohne Geräte, können als funktionelles Training zählen.

Es gibt in dieser Trainingsart auch keine richtige oder falsche Reihenfolge von Übungen, weil es eben von Person zu Person unterschiedlich ist, welche Übungen sinnvoll sind und es ist schon wichtig, dass die richtigen Übungen durchgeführt werden. Während bspw. ein Büroangestellter möglicherweise ein Programm braucht, dass alle Muskelgruppen umfasst, ist für einen Arbeiter am Band einer Fabrik wichtig, seine Ausdauer zu trainieren, um besser mit stressigen Situation umzugehen und die geforderte Leistung abrufen zu können.

Den richtigen Ansatz wählen

Dass diese Form des Trainings bei der gezielten Ausbildung von Leistungssportlern angewendet wird, die ja topfit sein müssen, um zu gewinnen, ist ein weiterer Grund, der die Wichtigkeit von Functional Training unterstreicht. Solche Menschen trainieren sehr effizient weil sie genaue Vorstellungen davon haben, was sie erreichen wollen und die Trainer wissen genau worauf es ankommt. Warum also, soll ein Training, das für diese Leute richtig ist, für sie falsch sein? Uns fällt kein Grund ein, der nicht nach Ausrede klingt.

Das einzige Problem ist, dass durchschnittlich trainierte Personen, die versuchen, mit einem ähnlichen Ansatz wie die Leistungssportler zu beginnen, sich am Ende selbst verletzen, weil sie mit diesem falschen Ehrgeiz eben nicht die Ergebnisse erreichen, wenn sie Leistungssportler imitieren. Das ist nicht nur beim Sport und bei der Fitness so, auch in vielen anderen Bereichen führt diese Selbstüberschätzung, dieses: „Das kann ich doch auch!“ zu Unfällen und Verletzungen, die vermeidbar wären, wenn das Ego bei manchen nicht ganz so groß wäre. 🙂

Wenn sie sich gleich jetzt näher über Trainingsmöglichkeiten oder Ernährungsfragen informieren und weiter nach Lösungen suchen wollen, empfehlen wir Ihnen die „passenden Beiträge“ unter diesem Beitrag oder den Menüpunkt: „Themen/Kategorien“. Dort finden Sie ebenfalls viele passende Beiträge und wenn Sie keine neuen Beiträge mehr verpassen wollen, können Sie sich einfach über die neuesten Artikel per E-Mail informieren lassen. Oben rechts auf der Startseite (Download E-Book/Newsletter), finden Sie den passenden Button dazu.

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Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
 
Steffen Beyer
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