Argumente für eine gesunde Ernährung

Als Hauptargument für eine Gesunde Ernährung kann man anführen, dass diese vor allem aus (möglichst) natürlicher, abwechslungsreicher und frischer Kost besteht. Um alle von Ihrem Körper benötigten Mineralstoffen und Vitamine zu bekommen, sollten Sie variabel sein und (zum Beispiel) nicht immer das gleiche Obst essen. Äpfel enthalten viele Nährstoffe, aber das sind andere als zum Beispiel in Bananen oder Orangen.

Das gleiche gilt auch für andere Lebensmittelbereiche, wie die Beilagen für die Hauptmahlzeiten, Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Eiweißprodukte und Proteinlieferanten wie Fleisch, Fisch und Käse, bilden ebenfalls einen dieser Bereiche. Also kommt es um die richtige Menge von allem zu erhalten was notwendig ist, auf die Mischung an.

Mehr oder Weniger?

Natürlich ist es nicht besonders schlimm, wenn Sie einmal mehr von der einen oder anderen Sorte essen, vielleicht weil Sie gerade Appetit darauf haben. Vermeiden sollten Sie allerdings, auf bestimmte Dinge längere Zeit zu verzichten.

Denn ein Verzicht zieht meist eine Mangelsituation nach sich und darauf reagiert Ihr Körper mit Sicherheit und versucht so viel wie möglich von dem fehlenden einzulagern. So nach dem Motto: “Wer weiß, wann ich wieder was bekomme”. So können Sie Ihren “Hüftspeck” garantiert nicht loswerden.

Sie sollten aber wissen, dass ich mit “Mangelerscheinung” nicht solche “Profit” und “Gier” Lügen meine, wie die “Vitamin C Mangelerscheinung” oder den
Jodmangel Denn da wird aus Geldgier sehr übertrieben und nur weil es überall draufsteht muss das nicht heißen, dass es für alle gut.

“Die Dosis macht das Gift” soweit dürfte das klar sein und es ist Falsch anzunehmen, dass es wirklich jemand gut mit Ihnen meint, der nur den Zweck des Verkaufs verfolgt.
Wenn ich solche Werbebeiträge sehe, denke ich immer an die schmierigen Wanderdoktoren aus den alten Wildwestfilmen mit Ihren Wunder und Zaubertinkturen und an “Schneewittchens Apfel”

Auswahl der Produkte

Gesunde Ernährung wird heutzutage in Zeiten von zunehmender Hektik und dieser daraus folgenden “Schnell-Schnell” Fastfood Ernährung wichtiger denn je. Zahlreiche Studien und Statistiken bestätigen, dass der Anteil der übergewichtigen in der Bevölkerung immer größer wird –Deutschland spielt hier sogar eine Führungsrolle.

Auch das kann man überall lesen und gerade die Betroffenen lesen das zwar, sehen aber in Ihrer Bequemlichkeit und gefangen in Ihren Gewohnheiten, keine Notwendigkeit zu handeln und wenigstens zu versuchen Ihren Hüftspeck loszuwerden.

Produkte auswählen?

Achten Sie also bei der Wahl Ihrer Produkte auf “Klasse statt Masse”. Ursprüngliche Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe liefern bedeutend mehr Nährstoffe und Vitamine. Zu den ursprünglichen Lebensmitteln können Sie auch Feinfrost Gemüse zählen, denn dieses wird direkt nach der Ernte gefrostet und die Kühlkette wird bis ins Kühlregal Ihres Händlers eingehalten.

Damit ist es bedeutend frischer als das vermeintlich frische Gemüse, dass sie in den Auslagen sehen, dass meist schon eine Odyssee mit den verschiedensten Transportmitteln hinter sich hat und (manchmal) im Regal bunt beleuchtet wird um noch frisch zu wirken.

Versorgung des Körpers mit genügend Flüssigkeit.

Natürlich gehört zu gesunder Ernährung auch Flüssigkeitsversorgung. Allein die Tatsache, dass ein Mensch ohne Wasser nur noch zirka 3 Tage leben kann, während er ohne zu essen ungefähr die zehnfache Zeit aushält sollte uns klar machen, dass Wasser als Grundbestandteil ausgewogener Ernährung Lebensnotwendig ist.

Der Rat mit den “2 bis 3 Litern Wasser täglich”, kommt nicht von ungefähr und sagt Ihnen, dass Wasser, (in welcher Form auch immer) eigentlich unser Hauptnahrungsmittel ist. Mineralwasser ist der eindeutige Favorit, aber auch, Kaffee, ungesüßte Tees und verdünnte Säfte werden gern und immer häufiger getrunken um die empfohlene Menge an Flüssigkeit zu erreichen.

Sie sehen also, dass die Argumente für eine gesunde und auch für eine “biologische Ernährung” sehr vielseitig sind. Das zum Beispiel Bioprodukte wesentlich „gehaltvoller“ sind und mehr
„gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe“ enthalten, ist eines der Argumente, dass ich durchaus nachvollziehen kann.

Die Herstellerbetriebe solcher Produkte werden ständig kontrolliert um Ihren Status zu erhalten, es werden keine Pestizide- und/oder Nitrate verwendet und Schädlinge mit natürlichen Feinden bekämpft. Die Produkte werden ohne Gentechnik, auf natürliche Art produziert und zusätzlich strengen Kontrollen unterzogen.

Höhere Erträge wurden früher durch Kreuzung verschiedener Sorten erzielt, dort wurde sozusagen der Natur geholfen. Welche Folgen die neuen Methoden im Genbereich haben, kann noch niemand nachvollziehen. Sicher ist meiner Meinung nach nur, dass die Natur nicht alles zulassen wird, was irgendeinem Wissenschaftler mit Gottkomplex einfällt und sicher ist auch, dass bis dorthin viele Menschen unter diesen “Versuchen” zu leiden haben.

Für Sie und für mich ist es jedoch wichtig und richtig

die Möglichkeiten zu nutzen, die sich bieten um die richtige Auswahl zu treffen. Nicht nur bei den Lebensmitteln, sondern auch bei der Art, wie wir Leben. Die fortschreitende Entwicklung, die neuartigen Techniken und Hilfsmittel, die uns den Alltag erleichtern, machen uns auch zunehmend bequemer und das Wort “zunehmend” ist hier wahrscheinlich wegen seiner doppelten Bedeutung die beste Wahl.

Die Unterhaltungsindustrie ist hier ein Vorreiter und trägt durch die Vielfalt an Spielekonsolen und Fernsehprogrammen immer mehr dazu bei, dass sich weniger bewegt wird, und natürlich auch, dass die Essgewohnheiten sich ändern, einseitig werden und wir uns schließlich selbst einschränken.
Aus Bequemlichkeit wird Gewohnheit, ernährt wird sich weiter als ob wir viel Energie verbrauchen und das kann nur schiefgehen.

Im neuen (ach so bequemen) Fernsehsessel wird sich die Pizzawerbung reingezogen, die “Pseudo Helden” der Fernsehserien ernähren sich auch nur von Fastfood (warum wohl?) und in den “Sinnfreien “Shows lässt man Leute auftreten die noch ein, zwei Niveaustufen unter den “Fernsehsessel Helden” vegetieren um zu suggerieren “so schlecht geht es mir noch gar nicht” oder “Verglichen mit dem, geht es mir noch gut”

Das alles trägt mehr und mehr dazu bei, dass sich der Bewegungsdrang zusammen mit den Essgewohnheiten einschränkt und sich dadurch Jahr für Jahr auch der Anteil der Übergewichtigen erhöht. Essen sollte nicht nur Abbeißen und Schlucken sein, sondern ein Genuss mit allen Sinnen wie auch Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken. Denn eigentlich hat der ganze Körper Appetit und ein richtig gutes Essen ist auch Nahrung für die Seele.

Weit-weg.reisen, Neuseeland

Viele Grüße aus Plauen im Vogtland
 
Steffen Beyer
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