Argumente für eine gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung? Was spricht denn dafür? Das Hauptargument dafür ist,  dass sie aus (möglichst) natürlicher, abwechslungsreicher und frischer Kost besteht.
Um alle benötigten Mineralstoffen und Vitamine zu bekommen, sollte man variabel sein und nicht immer das Gleiche essen. Äpfel enthalten Bspw. viele Nährstoffe, aber das sind andere als in Bananen.

Gesündere Kohlenhydrate, Gemüsesorten. Ballaststoffe, Raus aus der Box.comDas gleiche gilt auch für andere Lebensmittel, wie die Beilagen für die Hauptmahlzeiten, Kartoffeln, Reis oder Nudeln.
Eiweißprodukte und Proteinlieferanten wie Fleisch, Fisch und Käse, bilden ebenfalls einen wichtigen Bereich. Ohne Proteine wird das nichts mit der gesunden Ernährung. Selbst Vegetarier nehmen da Zusatzstoffe. Mmmhhh?
Also kommt es wieder auf die Mischung an, um die richtige Menge von allem notwendigen zu erhalten.

Mehr oder Weniger?

Natürlich ist es nicht besonders schlimm, wenn du einmal mehr von der einen oder anderen Sorte isst. Vielleicht weil du gerade Appetit darauf hast. Vermeide allerdings, auf bestimmte Dinge längere Zeit zu verzichten.
Okay, den Bäcker kann man getrost ganz weglassen, den Gesündere Kohlenhydrate als in Backwaren bekommst du auch aus den meisten Gemüsesorten. Ballaststoffe gibt es da gleich noch mit dazu. Was will man mehr.

Den Verzehr von Obst solltest du auch stark reduzieren, wenn du abnehmen willst. Warum? Der Fruchtzucker geht noch schneller (ohne Umwege) in die Speicherzellen als die Kohlenhydrate vom Bäcker.

Auswahl der Produkte

Gesunde Ernährung wird heutzutage in Zeiten von zunehmender Hektik und dieser daraus folgenden “Schnell-Schnell” Fastfood Ernährung wichtiger denn je.
Zahlreiche Studien und Statistiken bestätigen, dass der Anteil der Übergewichtigen immer größer wird –Deutschland spielt hier sogar eine Führungsrolle.

Auch das kann man überall lesen und gerade die Betroffenen lesen das. Sehen aber oft in Ihrer Bequemlichkeit und gefangen in Ihren Gewohnheiten, keine Notwendigkeit zu handeln. Will man jedoch versuchen seinen Hüftspeck loszuwerden, muss man auf die Auswahl der Nahrungsmittel achten.

Produkte auswählen?

Ursprüngliche Lebensmittel, Gemüse, Raus aus der Box.comAchte also bei der Wahl Ihrer Produkte auf “Klasse statt Masse”. Ursprüngliche Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe liefern bedeutend mehr Nährstoffe und Vitamine. Das Zubereiten dauert oft auch nicht länger als das aufwärmen der fertigen Nahrungsmülls.

Zu den ursprünglichen Lebensmitteln kannst du auch Feinfrost Gemüse zählen, denn dieses wird direkt nach der Ernte gefrostet und die Kühlkette wird bis ins Kühlregal Ihres Händlers eingehalten.

Damit ist es bedeutend frischer als das vermeintlich frische Gemüse, dass in den Auslagen der Märkte liegt.
Das hat meist schon eine Odyssee mit den verschiedensten Transportmitteln hinter sich und wird (manchmal) im Regal bunt beleuchtet  um noch frisch zu wirken.

Versorgung des Körpers mit genügend Flüssigkeit.

Wasser, unser Hauptnahrungsmittel , Raus aus der Box.comNatürlich gehört zu gesunder Ernährung auch Flüssigkeitsversorgung. Allein die Tatsache, dass ein Mensch ohne Wasser nur noch zirka 3 Tage leben kann, während er ohne zu essen ungefähr die zehnfache Zeit aushält sollte uns klar machen, dass Wasser als Grundbestandteil ausgewogener Ernährung Lebensnotwendig ist.

Der Rat mit den “2 bis 3 Litern Wasser täglich”, kommt nicht von ungefähr und sagt uns, dass Wasser, (in welcher Form auch immer) eigentlich unser Hauptnahrungsmittel ist.

Wasser ist also der eindeutige Favorit, aber auch, Kaffee, ungesüßte Tees und verdünnte Säfte werden gern und immer häufiger getrunken um eine ausreichende Menge an Flüssigkeit zu erreichen.

Gesund und biologisch

Die Argumente für eine gesunde und auch für eine “biologische Ernährung” sind also sehr vielseitig. Das zum Beispiel Bioprodukte wesentlich „gehaltvoller“ sind und mehr
„Gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe“ enthalten, ist ein Argument, dass ich durchaus nachvollziehen kann.

Die Herstellerbetriebe solcher Produkte werden ständig kontrolliert um Ihren Status zu erhalten, es werden keine Pestizide- und/oder Nitrate verwendet und Schädlinge mit natürlichen Feinden bekämpft.

Die Produkte werden ohne Gentechnik, auf natürliche Art produziert und zusätzlich strengen Kontrollen unterzogen.

Höhere Erträge wurden früher durch Kreuzung verschiedener Sorten erzielt, dort wurde sozusagen der Natur geholfen. Welche Folgen die neuen Methoden im Genbereich haben, kann noch niemand nachvollziehen.

Sicher ist meiner Meinung nach nur, dass die Natur nicht alles zulassen wird, was irgendeinem Wissenschaftler mit Gottkomplex einfällt. Sicher ist aber auch, dass bis dorthin viele Menschen unter diesen “Versuchen” zu leiden haben.

Für dich und mich ist es jedoch wichtig und richtig

die Möglichkeiten zu nutzen, die sich bieten um die richtige Auswahl zu treffen. Nicht nur bei den Lebensmitteln, sondern auch bei der Art, wie wir Leben.

Die fortschreitende Entwicklung, die neuartigen Techniken und Hilfsmittel, die uns den Alltag erleichtern, machen uns auch zunehmend bequemer und das Wort “zunehmend” ist hier wahrscheinlich wegen seiner doppelten Bedeutung die beste Wahl.

Die Unterhaltungsindustrie ist hier ein Vorreiter und trägt durch die Vielfalt an Spielekonsolen und Fernsehprogrammen entscheidend dazu bei, dass sich weniger bewegt wird. Natürlich ändern sich dadurch auch die Essgewohnheiten, werden einseitig und wir schränken uns schließlich selbst ein.

Aus Bequemlichkeit wird Gewohnheit, und ernährt wird sich weiter als ob wir viel Energie verbrauchen und das kann nur schiefgehen.

Im neuen (ach so bequemen) Fernsehsessel wird sich die Pizzawerbung reingezogen, die “Pseudo Helden” der Fernsehserien ernähren sich auch nur von Fastfood.
In den “Sinnfreien Fernsehshows” lässt man Leute auftreten die noch ein, zwei Niveaustufen unter den “Fernsehsessel Helden” vegetieren. So erzeugt man Gedanken wie: “so schlecht geht es mir noch gar nicht” oder “Verglichen mit dem, geht es mir noch gut”

Das alles trägt mehr und mehr dazu bei, dass sich der Bewegungsdrang zusammen mit den Essgewohnheiten einschränkt und sich dadurch Jahr für Jahr auch der Anteil der Übergewichtigen erhöht.

Essen sollte nicht nur Abbeißen und Schlucken sein, sondern ein Genuss mit allen Sinnen wie auch Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken. Denn eigentlich hat der ganze Körper Appetit und ein richtig gutes Essen ist auch Nahrung für die Seele.

(Aktualisiert, 17.02.2019)

Photos by Anna Pelzer, Jamie Street, Jennifer Schmidt and Toa Heftiba on-unsplash