Radfahren und/oder Hometrainer

Aus dem ersten Teil: Tipps für Ihr Training 1 kennst du die Liste mit den verschiedenen Sport und Fitnessmöglichkeiten. Diese fallen den meisten sofort ein, wenn die Themen Abnehmen oder Fitness angesprochen werden. Im zweiten Teil: Tipps für Ihr Training 2 ging es um das Thema Nordic Walking. Nun, dazu kann mit Sicherheit noch mehr gesagt werden .

Jede Medaille hat 2 Seiten

Nordic Walking ist eine sehr gute Methode die Fitness zu trainieren und wird, oft zu Unrecht, lächerlich gemacht. Aber auch diese Medaille hat 2 Seiten, denn es gibt da ja noch die cholerisch militanten, fanatischen Stockschwinger, denen man lieber aus dem Weg geht.

Alles schlecht zu machen und so als Ausrede zu nutzen ist leider auch nur zu menschlich, und viele gute Ausreden fesseln uns an die Fernsehsessel. Aber “Hey” wir lieben halt alle unsere Gewohnheiten und unsere Bequemlichkeit. Das ist wie gesagt auch OK, jedem das seine. Aufwachen aus diesem Traum muss man allerdings schon selbst.

Radfahren/Hometrainer

Ist der dritte Tipp, wird zu recht immer favorisiert und erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Unter “Hometrainer” als Oberbegriff, sind viele verschiedene Geräte zusammengefasst, die jeder nutzen kann und die (meistens) auch wenig Platz benötigen. Diese Geräte werden immer besser und die Funktionen, Kontroll- oder Messmöglichkeiten immer umfangreicher.

Das ist zwar gut, kann aber, genau wie das aufs Gramm abgewogene Essen zu, ich sag mal “Monk’schen” Symptomen führen. Die dich am Trainieren hindern und den Spaß enorm verderben können.

Eigenartigerweise  verbinden die meisten Menschen mit dem Wort “Hometrainer” ein Fahrrad. Wenn du aber einen Blick in die vielen Fitnesscenter wirfst kannst du sehen, dass es eine Vielzahl von Geräten gibt. Alle simulieren verschiedene Sportarten und erzielen dabei die gleichen Effekte wie der jeweilige Sport an sich. So war es anfangs auch gedacht um den Leistungssportlern ein ständiges Training zu ermöglichen.

Rudern macht im Winter halt nicht sooo… viel Spaß, wenn man immer erst das Eis aufhacken muss. Radfahren bei nasskalter Witterung ebenso wenig. Auch deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich der Markt für solche Geräte so schnell entwickelt hat.

Mein Favorit unter den Hometrainern

Fahrradparkplatz in der Stadt, Text: Spinning, Indoor Cycling

war und ist seit Jahren genau dieses Fahrrad zum Trainieren zuhause wobei man “zuhause” auch mit “sofort” übersetzen kann. Hier kam das im Artikel Tipps für Ihr Training 1 genannte “Erinnern” zum tragen. Denn bei meinem (gefühlten) tausendsten Versuch abzunehmen erinnerte ich mich an einen Versuch, der mir half in 6 Wochen 10 Kilo abzunehmen.

Ich bekam damals einen gebrauchten Hometrainer für 25 € und dachte mir ich versuch es mal. Das kann ich zuhause machen, da sieht mich niemand, lacht über mich und besser als die teuren Wundermittel ist es allemal. Die Erfolge kamen dann auch relativ schnell. Dadurch angespornt machte ich weiter, erhöhte langsam die Zeiten und hatte die Möglichkeit das auch noch beim Fernsehen zu tun.

Nur das mit dem Durchhalten hatte ich damals wohl noch nicht begriffen, denn nach den 6 Wochen wurde das Training weniger und hörte dann ganz auf. Rückblickend weiß ich natürlich was ich damals falsch gemacht hatte. Ich ließ mich von vielen anderen Dingen ablenken und hielt diese wohl für wichtiger. Die vielen anderen (für die Gesundheit falschen) Arten von Spaß, brachten mich in den alten Trott zurück.

ABER, es hat schon mal funktioniert!

Hometrainer, Fahrräder Schnee, Text: Radfahren - Hometrainer Jede Medaille hat zwei SeitenMit dieser Erinnerung kramte ich das Teil wieder heraus und fing wieder an zu trainieren. Viel Spaß hatte ich an dem alten Teil jedoch nicht, das lange herumstehen hat sich ausgewirkt und bald fingen Reparaturen an.

Also kam ziemlich schnell die Entscheidung, “Ein neuer Hometrainer muss her”. Ausgiebige Information führten zum Ergebnis, dass es nicht der teuerste sein muss. Es gibt jedoch einige notwendige Punkte die du auch beachten solltest. So zum Beispiel das zulässige Gesamtgewicht.

Bis 150 Kilo, stand da bei einigen Geräten in der Beschreibung und da ich da fast ran kam musste ich hier die Auswahl schon mal eingrenzen. Ich entschied mich damals für einen Ergometer um die 200 €, der bis 150 Kilo zugelassen war.
Ich tat also, was schon Elbert G. Hubbard sagte:

Initiative heißt, das Richtige tun, ohne dass es angeordnet und erklärt wurde.

Fazit

Probiere es aus, wenn es Spaß macht und du dabei abnimmst – Phantastisch – weiter so! Du hast damit schon die nächste Möglichkeit für dich entdeckt, die dich (Positiv) weiterbringt. Mit dem Hometrainer schonst du auch die Beine und Gelenke, schließlich wird ja das meiste Gewicht vom Sattel aufgenommen.

Das „faule“ im Sessel „rumsitzen“, abends beim Fernsehen kannst du auch noch bekämpfen, denn jetzt hast du ja keine Ausrede mehr beim Fernsehen nichts zu tun.
Um nicht nur die Beine zu trainieren sind kleine Gewichte, die mit Klettverschlüssen an den Handgelenken befestigt werden eine gute Lösung, die kann man auch in den Trainingspausen tragen oder auch vor, und nach dem Training. So kannst du erreichen, (ohne Mehraufwand) mehrere Muskelgruppen gleichzeitig anzusprechen und zu trainieren. Denn eins ist klar, eine verbesserte Muskulatur benötigt mehr Energie und die holt sie sich aus den Fettzellen. genau das wollen wir doch, oder?

Der kleine innere Schweinehund (klein deshalb, weil jeder die Größe seines inneren Schweinehundes selbst bestimmt), hat auch weniger Chancen, denn dein Hometrainer steht ja da. Er wirkt also schon dadurch, dass du ihn ständig siehst.  Er wirkt wie ein Blinklicht auf dein Gewissen, Wer oder was (außer du selbst), sollte dich denn jetzt noch davon abhalten aufzusteigen und zu Radeln so lang du kannst?

Anfangs wirst du Pausen einlegen müssen. Klar wird sich ein untrainierter Körper gegen die neue Form der Belastung wehren. Aber steig wieder auf, bleib dran. Du wirst sehen, die Zeiten werden länger und du wirst Spaß daran bekommen auf die Waage zu steigen.

(Aktualisiert, 03.07.2019)
Photo by Tommaso Pecchioli, on Unsplash

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