Kreislauf von Abhängigkeit und Depressionen

Sind Menschen übergewichtig, neigen sie dazu, über ihr Gewicht und ihr Aussehen deprimiert zu sein. Klar will niemand freiwillig übergewichtig sein, doch gerade solche depressive Phasen, in denen das eigene Selbstwertgefühl am Boden ist, verhindern, dass sie sich in der Lage fühlen daran etwas zu ändern. Die Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit solcher Depressionen stiehlt Ihnen ihre Motivation zu trainieren und die richtigen Nahrungsmittel zu verwenden.

Jedes Mal, wenn Sie in den Spiegel schauen, werden Sie durch ihr Aussehen daran erinnert, und essen wieder, um sich besser zu fühlen. Das Problem dabei ist, dass das Essen nicht der Freund ist, der aus dieser Situation heraushilft.

Ursachen für Depressionen wahrnehmen

Wenn Sie mal wieder von einer “Fressattacke“ heimgesucht werden, weil die verführerischen Düfte der Bäcker und Konditoren Sie förmlich an die Ladentheke gezogen haben, ist es an diesem Tag vorbei mit all den guten Vorsätzen. Am Tag darauf oder noch am gleichen Abend folgt meist Müdigkeit, Energielosigkeit und Erschöpfung und eine niedergeschlagene Stimmung bzw. Depression macht sich unweigerlich breit.

Zusammenhänge zwischen solchen „Fressattacken“, Adipositas und Depressionen wurde bereits ausgiebig von Gesundheits-Experten untersucht, was bei der ständig steigenden Zahl von übergewichtigen Menschen und der gleichzeitig steigenden Zahl depressiver Menschen durchaus verständlich ist.

Dabei ist es den übergewichtigen Menschen allerdings ziemlich egal was zuerst da war und ob jetzt Adipositas die Ursache für ihre Depression ist oder umgekehrt. Die Ursachen sind meistens klar erkennbar, denn wenn es sich bei der jeweiligen Person um einen gesunden Menschen handelt, kann es sich eigentlich nur um Bewegungsmangel und falsche Ernährung handeln. Diese Tatsache und dass man Hilfe braucht um diesem Kreislauf zu entkommen muss nur erst einmal wahrgenommen und klar werden.

Den Kreislauf erkennen

Der einzige Weg, um diesen Kreislauf und diese Abhängigkeit von den falschen Nahrungsmitteln zu durchbrechen ist klar. Sie müssen erkennen, dass es ein Kreislauf ist. Sie müssen sich Hilfe zu suchen, um die Probleme, die durch die falsche Ernährung und die überall angepriesene Bequemlichkeit verursacht werden, gar nicht erst zur Depression werden zu lassen.

Sie müssen gesündere Möglichkeiten finden um mit ihren Gefühlen umzugehen und diese ganzen negativen Gedanken loszuwerden. Zum Beispiel wird ein sinnvolles Fitnesstraining eine gute Möglichkeit sein, um sich positive Emotionen zu erarbeiten, es tut unglaublich gut sich mal so richtig ausgepowert zu fühlen und ein kleiner Erfolg auf der Waage motiviert auch unwahrscheinlich gut zum Weitermachen.

Übergewicht und Depression zusammen behandeln

Da Übergewicht und Depression stark miteinander verknüpft sind, empfehlen beispielsweise die Experten von net-step.de Internettherapie, dass bei der Behandlung von Übergewicht auch die Behandlung von Depressionen integriert werden sollte. Zum Beispiel können Bewegung und Stressabbau bei solchen Therapien dabei helfen, sowohl Übergewicht als auch die dabei auftretenden Depressionen gleichzeitig zu behandeln.

Regelmäßige Bewegung hilft Ihnen überschüssige Energie aus der Nahrung zu verbrennen und setzt positive Hormone (Endorphine) frei, die Depressionen reduzieren. Nach ausgiebigem Training machen sich mit der Erschöpfung eben auch diese Glücksgefühle breit, was dem Stressabbau hilft, Ihnen eine positive Einstellung zum Leben gibt und Sie ermutigt, wieder gesund zu essen. Auch das kann (wenn sie dranbleiben) zu einem Kreislauf werden, allerdings diesmal zu einem positiven, der Ihnen hilft, Ihr Gewicht zu reduzieren.