Tipps für das Trainieren im Regen

Das Wetter der letzten Tage ist eigentlich Anlass genug sich mit dem Thema „Trainieren auch bei schlechtem Wetter“ zu beschäftigen. Meist ist es ja so, dass wir solche Zeiträume als willkommene Ausrede nutzen um nicht zu Trainieren. Vor allem Ihr kleiner innerer Schweinehund wird ständig nörgeln, dass Sie ja sowieso nichts machen können, bei dem Regen, bei der Kälte und, und, und…

Hier, in solchen Situationen, sollten Sie die Motivation überprüfen und wenn Ihr Wille abzunehmen groß ist, reicht oft schon der Gang zum Spiegel, zur Waage oder zum Kleiderschrank um Sie wieder in die Spur zu bringen.
Haben Sie sich am Spiegel oder an der Schranktür die Motivationssprüche angebracht, die Sie hier zum Download erhalten? In dieser kleinen Vorlage im PDF Format finden Sie, zum Thema des Beitrags Motivation für aktive Fitness Aktivität bringt Motivation passende Zitate und Sprüche, die zum Beispiel am Spiegel oft Wunder wirken!

Drucken Sie sich die Datei in der für Sie passenden Größe aus oder schreiben Sie sich oben im Browser die Adresse der PDF auf, gehen damit in einen Copy-Shop und lassen sich die PDF dort ausdrucken. Wenn Sie die Sprüche immer wieder lesen und „sozusagen“ verinnerlichen, werden Sie danach handeln, auch wenn es regnet.

Tipps zum Trainieren: Die richtige Bekleidung um sich wohlzufühlen

Das Problem ist einfach definiert, wir wollen immer genug Kleidung anziehen oder mitnehmen um trocken zu bleiben. Das mit dem „Mitnehmen“ können Sie aber meist gar nicht umsetzen wenn sie zum Beispiel laufen gehen. Prinzipiell sollte im Sommer das Laufen im Regen kein Problem sein und Sie auch nicht sonderlich behindern, immer vorausgesetzt Sie nutzen die richtige Bekleidung um sich wohlzufühlen. Der Spaß am Trainieren ist sonst ziemlich schnell verschwunden.
Radfahren im Regen stellt eigentlich auch kein Problem dar, wenn Sie in den Regen kommen, dann soll es halt so sein. Losfahren im Regen sollten Sie jedoch nur wenn Aussicht auf Besserung besteht oder wenn es nur sehr schwach regnet.

Tipps zum Thema Laufkleidung

Das Thema Laufkleidung ist natürlich immer wieder wichtig für Menschen, die trainieren und dabei nicht krank werden wollen, aber man sollte auch nicht unbedingt eine Wissenschaft daraus machen. Das können Sie getrost den Teams der „Spitzensportler“ und den Entwicklern der Textilindustrie überlassen. Hier hat sich in den letzten 10 Jahren viel getan. Es gibt so viel an sinnvoller Bekleidung für Sportler, dass es schon wieder schwierig wird das Richtige auszuwählen. Generell sollte Laufkleidung atmungsaktiv sein.

Besteht Ihre Laufbekleidung (Shirt, Lauf Hose) aus modernen Funktionsfasern, kann der Schweiß ziemlich gut von der Haut nach außen transportiert werden. Außerdem können Sie sich (wenn es Ihnen zu kalt ist) an das bekannte „Zwiebelprinzip“ halten, sprich mehrere lagen übereinander tragen. Dabei sollte zumindest die äußerste Schicht vor Wind und Regen schützen um so wenig wie möglich Feuchtigkeit aufzunehmen, einen Nässefilm auf der Haut zu vermeiden und die Feuchtigkeit schnell von der Haut weg, nach außen transportieren zu können. Bei entsprechenden Temperaturen tut es oft schon eine einfache Funktionsjacke um sich gegen Frühlingslaunen und Wetterkapriolen resistent zu machen.

Was ist aber nun die richtige Laufbekleidung?

Ihre normalen T-Shirts und Ihre anderen Baumwoll-Kleidungsstücke sind es jedenfalls nicht. Laufbekleidung aus Baumwolle ist allgemein für ein sinnvolles Lauftraining ungeeignet, nicht nur bei Regen. Klar lässt sich Baumwollkleidung angenehm tragen aber die Eigenschaften, die Sie für Ihr Lauftraining benötigen hat Baumwolle eben nicht.

Baumwollfasern sind in der Lage, zirka 40% ihres Eigengewichts an Wasser aufzunehmen, was sie nicht nur immer schwerer macht, sondern auch dieses unangenehm klebende nass-kalte Gefühl auf der Haut ergibt, dass sich bei Wind noch verstärkt und schnell zu Muskelverkühlungen und Erkältungen führen kann. Die Baumwollfasern behindern außerdem die Schweißverdampfung/Hautventilation, dadurch wird der Kühlungseffekt des Schwitzens zunichte gemacht und droht eine Überhitzung des Körpers. Also sollten Sie selbst bei hohen Außentemperaturen nicht in Baumwollkleidung laufen.

Luftdurchlässiges Funktionsgewebe

Um einen sogenannten „Nässefilm“ auf der Haut zu vermeiden und die Feuchtigkeit schnell von der Haut weg nach außen zu transportieren benötigen Sie also andere Textilien, Kleidung die so wenig wie möglich Feuchtigkeit aufnehmen sollte. Bevorzugt wird beim Wandern oder Fahrradfahren mittlerweile Funktionswäsche, da das Hautklima besser ist und weil die Kleidungsschicht die auf der Haut aufliegt trocken bleibt.

Das wiederum heißt, Sie frieren nicht so schnell, es gibt keine Verdunstungskälte. Außerdem trocknen die Kleidungstücke schneller, wiegen meist bedeutend weniger und sind kleiner im Pack Maß als beispielsweise Baumwolle. Das Luftdurchlässige Funktionsgewebe besteht meist aus „Nylon“ und zu einem geringeren Teil aus „Elastan“.

(Zitat Wikipedia)
„Elastan wird vor allem für Bekleidung verwendet, die sehr elastisch oder passgenau sein muss. Vor allem hat es sich daher bei Sportbekleidung, Unterwäsche und Socken etabliert. Aus Gründen des Tragekomforts wird es aber immer mit anderen Fasertypen gemischt (zum Beispiel: 80 % Polyamid, 20 % Elastan).“
(Zitatende)

Softshell Bekleidung (auch Laufshirts), bietet durch das hochfunktionelle Soft Shell Laminat nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten. Softshells gelten als sehr leicht und kombinieren die Funktion äußerer und mittlerer Bekleidungsschichten.

(Zitat Wikipedia)
„Softshell besteht häufig aus zwei oder drei laminierten Membranschichten. In der Regel besteht die Außenschicht aus einem mechanisch widerstandsfähigen und strapazierfähigen Material, welches das Innenfutter isoliert und Feuchtigkeit transportiert. Dies können aus Kunstfasern gewebte Stoffe, aber auch Laminate sein. Dabei handelt es sich um Fasern mit einem guten Feuchtetransportvermögen, die selbst nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Beispiele für synthetische Fasern sind: Polyester (PES), Polyamid (PA) oder Polypropylen (PP). Die Gewebe oder Gewirke sind meistens robust, wo z. B. Rucksackgurte scheuern könnten, besonders weich und anschmiegsam, wo es auf Bewegungsfreiheit ankommt und erhöht wasserdampfdurchlässig in Bereichen hoher Schweißaussonderung.“
(Zitatende)

Läufer, die auch bei Regen laufen (ob nun mit Absicht oder weil es einfach passieren kann, dass das Wetter wechselt), kommen um doppellagige aus verschiedenen Materialien kombinierte Funktionstextilien nicht herum, deren Innenseite aus Feuchtigkeit abweisenden und wegleitenden Fasern und deren Außenseite Feuchtigkeit anziehende Eigenschaften besitzt.

Diese Spezialfasern haben den Vorteil, dass sämtliche Feuchtigkeit gleich wieder nach außen transportiert wird. Bei höheren Außentemperaturen ist zu empfehlen, Shirts aus Funktionsmaterialien direkt auf der Haut zu tragen. Bei Kälteren Temperaturen ist das zusätzliche Tragen von Funktionsunterwäsche sinnvoll, die den Körper vor Auskühlung schützt.

Eine Alternative zu doppellagiger Funktionskleidung, die nicht vollkommen vor dem Eindringen von Regen und Nässe schützt, ist das Tragen einer dünnen Regenjacke mit Wasser abweisenden Eigenschaften in Kombination mit einem Funktions-Shirt.
Mützen oder Stirnbänder aus Funktionsmaterialien sind ebenfalls empfehlenswert, denn über Kopf und Nacken gehen rund 40 Prozent der gesamten Körperwärme verloren und durch die passende Laufbekleidung vernachlässigen Sie auch diese Körperpartien nicht, halten sie warm und trocken und verlieren nicht dem Spaß am Trainieren (auch im Regen)