Viele sagen, Sie brauchen ein Ziel!
Stimmt und das ist auch schnell definiert.

 
Aber Sie müssen sich daran gewöhnen dieses Ziel regelmäßig anzusteuern!

Viele sagen, Sie brauchen einen Plan!

Stimmt und der ist auch schnell erstellt.

Aber Sie müssen sich daran gewöhnen diesen Plan regelmäßig anzuwenden!

Viele sagen, Sie brauchen Zeit!

Stimmt und die ist (theoretisch) auch schnell eingeteilt.

Aber Sie müssen sich daran gewöhnen, sich diese Zeit regelmäßig zu nehmen, egal welche „Verführungskünstler“ Sie ablenken wollen.

und Viele sagen, Sie brauchen Geld!

Da sage ich, Stimmt nicht!

Aber Sie müssen sich daran gewöhnen, sich nicht alles aufschwatzen zu lassen, was im TV oder in den Hochglanzzeitschriften angeboten und vorgegaukelt wird. Die Produkte und Angebote dienen NIE Ihrer Gesundheit, sondern IMMER dem Profit der Anbieter!

Nur wird das alles sooft und schon solange von den Medien und den Werbeagenturen in die Köpfe eingehämmert, dass es für wahr und richtig gehalten wird.
Auch hier spielt Glaube und Hoffnung eine große Rolle.

Kommt dann jemand und sagt „Hey Leute“, ernährt euch gesund und bewegt euch, kommt in Wallung dann braucht Ihr den ganzen Mist erst gar nicht zu Kaufen.

Was passiert dann? Ja genau, der wird erst mal schief angeschaut und es kommt Ihnen komisch vor, das der gar keine Wundermittel parat hat.
Sie sind also daran gewöhnt, gesagt zu bekommen, nimm das und das, dass hilft. Genau wie Sie daran gewöhnt sind (schon beim Kauf) zu denken, „das Hilft ja doch nicht“.

Das ist eigentlich Lächerlich aber so schützen Sie sich schon vorher vor der Enttäuschung die Sie erwartet. Das Geld ist zwar weg aber Sie können sich wenigstens auf die Schulter klopfen und sich sagen „hab ich doch gleich gewusst“

Die Macht unserer Gewohnheiten ist eben doch RIESIG!

Und ist deshalb so groß, weil wir dieses Verhalten über Jahre und häufig Jahrzehnte regelmäßig wiederholen und dadurch noch verstärkt haben.
Da bilden sich Verhaltensmuster, die uns alle unbewusst äußerst wirksam beeinflussen.

Wenn Sie schon auf meiner Website gestöbert haben und in Beiträgen, wie zum Beispiel im Artikel Ursachen für Übergewicht und im Artikel Wissen und Handeln gelesen haben, haben Sie schon erfahren, dass ich ein großer Verfechter der Macht der „positiven“ Gewohnheiten bin.

Weil diese Macht uns Freiheit und Sicherheit gibt.

Zu dieser Einsicht kam ich, nachdem ich bemerkte um wie viel besser ich mich fühlte nach jedem Kilo, dass ich ab-trainiert hatte und als ich feststellte, dass positive Gewohnheiten auch positives Denken nach sich ziehen.

Vor allem, wenn Sie zusätzlich noch die negativen Einflüsse der ständigen Berieselung in Radio und TV abstellen.
Einfach nur noch aufnehmen was Sie wirklich sehen wollen und ohne Werbung anschauen. Auch unterwegs im Autoradio lassen wir uns ständig von Werbegequatsche „besäuseln“, das ist ja fast so, als ob ein Verkäufer neben mir sitzt und mich ständig „zu labert“.

Grauenhafte Vorstellung. Die ständigen Katastrophenmeldungen und Jammertiraden tun Ihr übriges.
Doch dafür heißt die Lösung ganz einfach MP3 oder CD. Dann klappt das auch wieder mit den Mundwinkeln nach oben.

Wenn Sie also überlegen, welche Methoden es gibt, um sich neue, bessere Gewohnheiten anzueignen, werden Sie zuerst feststellen, dass schlechte Gewohnheiten vor allem deswegen so schwer zu verändern sind, weil sie sich gut anfühlen, obwohl sie uns eigentlich im Weg stehen oder sogar Schaden.

Gewohnheitsmäßig

gehen wir ja alle mit unserem Leben und unserem Körper auf eine bestimmte Art und Weise um.
Das mache ich so und (Überraschung) Sie auch. Es ist natürlich auch wichtig, dass viele Handlungen automatisch ablaufen.
Das Leben, so wie wir es kennen wäre auch nicht auszuhalten, wenn wir jede Handlung bewusst ausführen und vielleicht noch hinterfragen.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden beim Autofahren erst jedes mal darüber nachdenken, ob Sie jetzt nun die Kupplung treten sollen beim Schalten, oder nicht. Da gehe ich doch lieber zu Fuß. Was manchmal sowieso besser und vor allem Gesünder ist.
(Für Fahrer mit dem schönen „bequemen“ Automatikgetriebe: Kupplung ist das Fußpedal, dass euch fehlt!)

Konzentrieren Sie sich also lieber nicht auf das, was Sie sich abgewöhnen wollen, sondern auf die positiven Eigenschaften und Verhaltensweisen, die Sie sich zu eigen machen möchten.

Bewusst Einfluss nehmen, das ist das Ziel auf das Sie zusteuern sollten um etwas zu ändern. Die meisten Menschen sind aber genauso zerstreut wie ich selbst manchmal und mit ihrer Aufmerksamkeit bei ihrer Arbeit, einem Gespräch oder abgelenkt von den Medien, die einem wieder mal irgendwas versprechen. Nur bei sich selbst, da sind die wenigsten.

Sicher gibt es sehr viele gute und schlechte Angewohnheiten. Alle haben wir irgendwann eingeübt, bevor wir sie automatisiert haben. Unterscheiden können Sie diese in Verhaltensgewohnheiten, Denk- und Gefühlsgewohnheiten.

Denkmuster oder Gewohnheiten sind z.B. solche, bei denen Sie Dinge oder Erfahrungen gut oder schlecht beurteilen und Ihr Handeln entsprechend darauf einstellen. Das wird Ihnen, (genau wie mir) auch oft vor dem Spiegel passieren. Denn

Wir sind, was wir denken

Dabei muß ich noch sagen, dass es sehr wichtig ist, wie man von sich selbst denkt, denke ich schlecht von mir, dann fühle ich mich auch so.
Denke ich dauernd schlecht von mir bin ich auch dauernd schlecht gelaunt und es ist kein Wunder wenn mir dann alle aus dem Weg gehen.
Kann ich mich selber nicht ertragen, können mich andere auch nicht ertragen.
Bin ich dann schlecht gelaunt, weil mich keiner leiden kann, schließt sich der Kreis.

Stellen sie die negativen Einflüsse ab, haben Sie schon den ersten Schritt getan. Den ersten schritt Raus aus ihrer Box der Gewohnheiten.