Wir sollten wieder anfangen „Lebens“-mittel zu essen

Bei Recherchen nach Informationen, stößt man auf Beiträge, wie den auf der n-tv.de Website (Link ganz unten “Quelle”). Interessant, wenn man sich für Ernährung interessiert. Medienuntypisch wird hier über gesunde Ernährung geschrieben und auch wenn der Beitrag eigentlich nur eine Art Buchreview darstellt, ist der Inhalt interessant.

Es geht in dem vorgestellten Buch und in dem Beitrag darum, dass Sie (wir alle) wieder anfangen sollten „Lebens“ – Mittel zu essen und von den stark verarbeiteten, abgepackten, chemisch behandelten Produkten die Finger lassen sollten. Da ist was dran und es wird genau die Meinung weitergegeben, die wir uns hier auch auf die Fahnen geschrieben haben.

Vergleichbare Studien

Dass die meisten Studien und Statistiken zu Übergewicht und den daraus folgenden Krankheiten aus den USA kommen, naja daran haben wir uns auch schon gewöhnt, doch da es sich dort (genauso wie hier in Europa) um eine angeblich „Hochentwickelte“ Industrienation handelt, sind die Zahlen zumindest prozentual übertragbar. So sind in Deutschland (laut Studie des Robert Koch-Instituts in Berlin: DEGS 2008-2011), 67,1 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen (19 bis 79 Jahre) stark übergewichtig und bringen zu viele Pfunde auf die Waage (Body-Mass-Index BMI über 25 kg /m2).

Dass die Situation in anderen Industrienationen nicht besser ist, wird zwar nur kurz erwähnt, ist aber genauso erschreckend. Es ist durchaus verständlich, dass die Krankenkassen Programme entwickeln das Übergewicht zu bekämpfen, denn mit der Zahl der Übergewichtigen steigen auch die Kosten. Umso jünger die Dicken Menschen sind, umso mehr Kosten entstehen über die Jahre und es werden sozusagen vorbeugend Verluste bekämpft.

Ernährungswissenschaft fischt noch im trüben Wasser

Die Aussagen über die noch sehr junge Ernährungswissenschaft finden wir ebenso interessant und wenn im Beitrag geschrieben wird, dass die Ernährungswissenschaft als wissenschaftliche Richtung, nicht weiter ist, wie die “Chirurgie im Jahr 1650”, fängt man automatisch an zu grübeln.

Ergebnisse in zwei Sätzen

Das man sämtliche Ergebnisse, die von den Ernährungswissenschaftlern herausgefunden wurden, auf zwei Sätze zusammenfassen kann, ist nicht nur eine These. Und wenn man versteht, wie die Aussagen gemeint sind, kann man in Zukunft locker auf die ganzen Hochglanzdiäten verzichten. Diese zwei Sätze haben wir als Zitat übernommen, weil Sie so stimmig sind.

(Zitat)
“Ausnahmslos alle Populationen, die eine Kost aus einer Menge verarbeiteter Nahrungsmittel und Fleisch, Fett, Zuckerzusätzen und raffinierten Kohlehydraten zu sich nehmen, verzeichnen einen hohen Anteil an Personen, die an den sogenannten Zivilisationskrankheiten leiden, Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.” Nummer zwei: “Populationen, die sich nach einer traditionellen Ernährungsform ernähren, leiden unter diesen chronischen Krankheiten im Allgemeinen nicht.”
(Zitatende)

Mit einfachen Regeln zur eigenen idealen Ernährungsform

Weiterhin geht es um traditionelle Ernährungsformen und dass am althergebrachten wohl doch so einiges richtig war. Einfach dargestellt bedeutet das: Damals gab es wohl noch keine Möglichkeit die Herstellungskosten für Nahrungsmittel ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Verbraucher zu senken.

Die Leute damals ernährten sich zwangsläufig gesünder und brauchten gar nicht darüber nachzudenken ob ihre Nahrung nun gesund ist oder nicht. Dass es für die Menschen mehr als eine ideale Ernährungsform gibt ist wohl wahr, nur welche dieser Formen auf den einzelnen anwendbar ist, das sollte jeder für sich herausfinden dürfen.

Die Regeln, die Michael Pollan in seinem Buch aufstellt, entsprechen zu 100% unserer Meinung über die Ernährung und sind so einfach, dass es mit diesem Wissen, für körperlich gesunde Menschen nicht schwer sein dürfte endlich in den Normalgewichtsbereich zu kommen und dort zu bleiben.

Dem Plädoyer gegen hochverarbeitete, dauerhaltbare “Lebensmittel” (also Konserven) die nichts mehr mit Nahrungsmitteln gemeinsam haben, können wir uns ebenfalls nur anschließen und bei Sätzen wie: “Essen Sie keine Lebensmittel, die an Orten hergestellt wurden, an denen jeder eine Chirurgenhaube tragen muss”, spürt man regelrecht wie wahr das ist.

Quellen: n-tv.de/leute/buecher/

(aktualisiert 06.04.2019)