Umfang und Taille

Einer der wichtigsten Punkte oder Merkmale, an denen Sie erkennen werden, dass etwas mit Ihrer Fitness nicht stimmen kann, ist der Umfang Ihres Körpers, vor allem im Bereich der Taille.
Nachdem Sie, wie im Letzten Artikel der Serie (Fitness Teil 6) empfohlen, mit den Online Rechnern, die Sie überall im Netz finden, festgestellt haben wo Sie stehen, sollten Sie diese Informationen zu einem Paket zu schnüren, dass Sie als Vorgabe nutzen können für Ihre weiteren Aktivitäten.
Es sollte dabei eine Art von Checkliste entstanden sein, die Sie auch für das Messen Ihrer Erfolge und zum Vergleich nutzen können.

Ein wichtiger Messpunkt

wohl weil er für alle ist, ist Ihre Taille. Sie ist bei den meisten Menschen ein unübersehbares Anzeichen dafür, wie Sie zu Fitness und Gesundheit stehen und unter welchen potenziellen Gesundheitsrisiken Sie bereits zu leiden haben.

Übergewichtige haben ein höheres Gesundheitsrisiko und sind anfälliger für Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes, dass ist allgemein bekannt und wird auch nirgends bestritten.
Genau wie die Probleme mit der Wirbelsäule und den daraus folgenden ständigen Rückenschmerzen.

Ein größeres Mittelteil zu haben, ist also in jeglicher Hinsicht nicht vorteilhaft. Die Auskünfte aus den Gesundheitsrechnern in der Sidebar zeigen Ihnen also wie es um Ihre Gesundheit bestellt ist.
Und der Spiegel vor dem Sie eine gute oder weniger gute Figur machen zeigt Ihnen ob die Rechner recht haben.

Gar so ernst sollte man das aber jetzt nicht nehmen, denn auch ein (vor dem Spiegel) schöner Körper kann oft Krank sein.
Herzprobleme haben auch schlanke Menschen aber jene, die ein größeres Mittelteil haben sind dafür weitaus anfälliger.

Das Fett, das sich hier sammelt, wird nicht nur außen „angehängt“, es schiebt sich auch in den Körper, umschließt die Organe und wird Schwierigkeiten für jedes Organ dort verursachen.

Ihre Nieren, Ihre Lungen und sogar Ihr Herz werden mit der Zeit in Ihrer Funktion eingeschränkt förmlich abgedrückt.
Fett, das Sie gar nicht sehen ist hier wahrscheinlich die Ursache für die meisten Erkrankungen von Inneren Organen, wie Herzverfettung oder Fettleber.

Die Werte haben Sie jetzt und um mit Ihrem Fitnessprogramm zu beginnen, sollten Sie einige grundlegende erste Schritte absolvieren.

Ein Termin mit Ihrem Arzt

um mit Ihm über Ihre gesamte Gesundheit zu reden und Ihm Ihr Vorhaben zu erläutern.

Jeder Arzt wird sich über Patienten freuen, die selbst den Willen haben etwas für Ihre Gesundheit zu tun und nicht nur warten bis sie irgendwelche Pillen bekommen.

Bitten Sie ihn um Ihre Blutdruckwerte, Ihre Herzrate sowie alle anderen wichtigen Faktoren, die er Ihnen für Ihr Vorhaben zur Verfügung stellen kann.

Alles was Sie Verbessern können, ist erst mal wichtig zu wissen. Auch die Blutwerte können wichtige Hinweise auf Erkrankungen enthalten.
Lassen sie aber ein sogenanntes „Großes Blutbild“ machen Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie gesund genug sind, um anzufangen, sich durch Nahrungsumstellung und Fitnesstraining physisch zu verbessern.

Kontrollieren Sie Ihr Gewicht

Regelmäßig und immer auf der gleichen Waage. Nicht nur bei Arztbesuchen.

Zu Hause, am Morgen als erstes nach dem Aufstehen im Bad, aber noch bevor Sie gegessen haben. Tun Sie das immer um die gleiche Zeit, täglich auch abends.
So können Sie vergleichen und besser abschätzen was hilft und was nicht und gleich ganz jedes Mal, wenn Sie sich wiegen.

Messen Sie Ihre Taille, Ihren Umfang

Stehen Sie dabei am besten vor dem Spiegel und messen im entspannten Zustand, ausgeatmet. Sie tun das für sich selbst, also können Sie dabei ehrlich zu sich sein. Es bringt ja auch nichts, wenn Sie sich selbst etwas vormachen.

Messen Sie meinetwegen auch mit eingezogenem Bauch, aber tun Sie das dann immer so um einen einheitlichen Wert zu bekommen.
Ein normales Schneider Bandmaß dabei zu benutzen ist wohl die einfachste Lösung.
Das Bandmaß wird Ihnen Ihre Erfolge Zentimeter für Zentimeter aufzeigen. Es ist auf jeden Fall ehrlich zu Ihnen, genau wie Ihre Waage.

Setzen Sie sich Ziele.

Entschlüsse und konkrete Ziele sind überaus wichtig. Diese sollten aber nicht übertrieben sein und auch erreichbar sein. Fangen Sie nicht gleich mit Riesenschritten an, über kleine Erfolge freuen Sie sich genauso und werden zusätzlich motiviert weiterzumachen und sich zu verbessern.
Schreiben Sie Ihre Ziele auf und befestigen Sie die Zettel an mehreren Stellen in Ihrer Wohnung.

Jetzt sind Sie eigentlich schon soweit vorbereitet, dass Sie anfangen können. Ja, mehr ist nicht notwendig nur der Wille muss da sein, dann klappt’s jetzt auch mit dem Abnehmen.
Vor allem nicht mehr darauf warten, dass irgendjemand eine „Wunder – oder Zauberlösung“ parat hat, denn das wird garantiert nicht passieren. Mit Sicherheit!

Sie können jetzt anfangen, Ihre Gesundheit zu verbessern. Meine Artikelserie wird weitergehen und so kann ich Ihnen durch diesen Prozess helfen wenn Sie dran bleiben und neben dem Training weiter-lesen.

Übrigens! Es gibt keinen Grund es nicht zu tun!