Fit über Vierzig? Warum denn nicht?

Fit zu bleiben, wenn Sie die 40 bereits überschritten haben, ist auf jeden Fall schwerer als mit 20. Das ist normal, werden Sie sagen und wenn Sie jetzt zurückdenken, was Sie „damals“ mit 20 gemacht haben um fit zu bleiben, dann wird Ihnen auffallen: „Nicht viel bis gar nichts“. Die meisten haben die Jugend Ihres Körpers und die natürliche Fitness einfach genutzt ohne darüber nachzudenken.

Tanzen, Lieben, Sportliche Betätigung, wie Ballspiele oder Radtouren waren bei vielen ganz normal und die Computer waren auch noch nicht in den Köpfen vorhanden, so dass automatisch andere Aktivitäten sinnvoll waren.

Doch eigentlich sagt das doch etwas anderes:

Wenn Sie damals gar nichts für Ihre Fitness getan haben und heute etwas tun müssen, dann ist dieses „Etwas“ doch gar nicht „soooo viel“ wie viele vermuten, oder? Der Schritt von „Gar nichts“ zu „Etwas sinnvollem“ ist nicht groß! Um eine gesunde Fitness zu erhalten ist wirklich nicht die Trainingszeit eines Spitzensportlers notwendig. Eine bereits verlorene Fitness wiederzuerlangen braucht etwas mehr Zeit und Wille, das dürfte klar sein, doch um das erreichte Level dann zu halten ist schon wieder etwas weniger Zeit notwendig. Haben Sie erst mal richtig Spaß an Ihrer Lieblingssportart, dann machen Sie sowieso weiter und dass sogar ohne dass Sie sich dazu zwingen müssen.

Fit über Vierzig? Risiko von Verletzungen minimieren

Natürlich ist ein Training, das Ihnen über 40 einen Nutzen bringen soll, anders aufgebaut als dass eines 20 jährigen Menschen, der wahrscheinlich aus dem Stand bessere Leistungen bringt, als manch einer trotz Training. Über Vorgänge und Unterschiede im Körper, die der Prozess der Alterung mit sich bringt soll hier nicht geschrieben werden. Sie werden aber etwas darüber erfahren, wie Sie ein Risiko von Verletzungen vermeiden können. Verletzungen, die Sie wieder hindern können etwas für Ihre Fitness zu tun.
Mal abgesehen von den Menschen die regelrecht darauf warten, dass etwas passiert um eine Ausrede zuhaben nichts mehr zu tun und sich in Jammerei zu ergehen, haben Sie vielleicht bereits erkannt, dass die Vorteile sinnvoller, Ihrem Körper angepasster Fitnessübungen, die Risiken von Verletzungen weit überwiegen.

Risiken mindern und die vorhandene Motivation nutzen

Natürlich ist es in jedem Alter gut, sich vorher über seinen eigenen Zustand beim Hausarzt zu informieren und mit diesen über die Pläne zu sprechen. Außer bei bestimmten „extremen“ Sportarten für die auch Sie erst eine gewisse Kondition benötigen, dürften Sie von ihrem Arzt auf jeden Fall eine Zustimmung erwarten. Sich diese Zustimmung und dadurch meist noch einen fachlichen Rat zu holen ist auf jeden Fall eine gute Idee.

Ist das erledigt, sind Sie bereit für Ihr Training und sollten die gerade vorhandene Motivation nutzen um anzufangen. Doch wie können Sie verhindern, dass Sie durch eine Verletzung pausieren müssen und Ihr Tatendrang gleich wieder gebremst wird? Jetzt wo Sie sich gerade ermutigt haben aktiv und fit zu bleiben
Dazu finden Sie hier ein paar Tipps, die ihnen helfen solche Risiken zu mindern und eine „Grund Fitness“ aufzubauen mit der Sie sich an noch anspruchsvollere Sportarten wagen können. Beherzigen Sie diese Tipps, und Sie werden auch auf Ihrem Weg (ohne Verletzungen) Erfolg haben.

Bleiben Sie in einer Art „Balance“!

Überfordern Sie sich nicht und achten Sie darauf, eine gute Mischung aus Stretching, verschiedenen Übungen und ausdauernden Sportarten zu integrieren, bei denen Sie auch Ihr Tempo anpassen können. Je besser und abgerundeter Ihr Trainingsprogramm ist, desto weniger werden Sie wahrscheinlich mit Verletzungen zu kämpfen haben.

Abwechslung ist die Würze des Lebens!

Auch beim Fitnesstraining. Mixen Sie verschiedenen Trainingsarten. Tun Sie nicht jeden Tag das gleiche, Routine wird schnell Langweilig. Nutzen Sie ein paar Tage in der Woche Ihr Fahrrad oder Ihren Hometrainer, gehen Sie an anderen Tagen ins Fitnessstudio oder Laufen Sie, Schwimmen Sie. Auf diese Weise erreichen Sie zwei Dinge: Sie sind nicht so schnell gelangweilt und beenden Ihr Training weil es keinen Spaß mehr macht, und durch die Variation vermeiden Sie eher Verletzungen, weil Ihre Muskeln nicht überstrapaziert werden.

Aufwärmen der Muskulatur vor dem Training!

Stretching scheint zu helfen, Verletzungen zu vermeiden. Zu schnelle und zu starke Belastung kann eine Gefahr bedeuten. Speziell weil die Muskelgewebe Elastizität mit dem Alter abnimmt, sind ältere Muskeln noch mehr in Gefahr. Mit Ihrem Auto geben Sie ja auch nicht gleich volle Power, wenn der Motor noch Kalt ist.

Nehmen Sie sich die notwendige Zeit!

Versuchen Sie nicht zu viel auf einmal zu tun. Beschränken Sie sich auf eine maximal 10%ige Erhöhung Ihrer Trainingszeit pro Woche. Zum Beispiel, wenn Sie 30 Minuten täglich laufen in der ersten Woche, sollten Sie in der zweiten nur 25 bis 30 Minuten laufen und erst in der nächsten Woche weiter erhöhen. Schritt für Schritt ist gut. Schnell, schnell geht‘s nur in der Werbung.

Das richtige Zubehör!

Stellen Sie sicher, dass die Kleidung zum Sport passt, dass Laufschuhe richtig passen und die Bekleidung die richtige ist. Funktionskleidung leitet den Schweiß besser ab als Baumwolle. Sicherheitsausrüstung wie Fahrradhelm, Handgelenk-, Ellbogen-und Knieschoner beim Skaten oder Inlineskaten kann Sie vor Verletzungen und Krankenhausaufenthalten bewahren. Unfällen vorzubeugen ist ein wichtiger Punkt.
Sie wollen etwas für Ihren Körper und Ihre Gesundheit tun und wenn Sie die Risiken mindern ist das der erste Schritt. Tun sich selbst einen großen Gefallen und bereiten Sie sich gut auf Ihr Training vor. Die richtige Einstellung zum Training, zur Fitness mit den richtigen Praktiken und der richtigen Vorbereitung kombiniert, wird Ihnen helfen, wirklich erstaunliche Ergebnisse zu produzieren.