Ein Gastbeitrag von Vera-Marie Schwarz

zum Thema: Weiterbildung  MBA Sozialmanagement

Zwischen den Zeilen

Tägliches Zeitungslesen bildet und informiert. Tägliches durchleuchten der unterschiedlichen Zeitungsbeilagen und Elemente jedoch öffnet Augen. Diese Weisheit bewahrheitet sich dieser Tage, wenn man einen genauen Blick in die Anzeigenteile verschiedenster Tageszeitungen wirft. Hierin wird, mehr wie jemals zuvor, für Ausbildungen und Weiterbildungen aus den Bereichen Gesundheit und Soziales, geworben. Die Bandbreite an Ausbildungsmöglichkeiten ist dabei eine sehr große.

Das Spektrum reicht von akademischen Ausbildungen bis hin zu einfachen zweitägigen Seminaren. Die Tageszeitung beispielsweise enthielt eine Anzeige für den Lehrgang MBA Sozialmanagement an einer österreichischen Fachhochschule. Dieses Ausbildungsangebot ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass sich sowohl Wirtschaft als auch Politik um Fachkräfte aus diesem Bereich bemühen. Eine Ausbildung die den Titel MBA Sozialmanagement trägt, erweckt den Eindruck, dass es einen großen Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften aus dem Sozialbereich hier in Österreich gibt. Blättert man in der selben Tageszeitung einige Seiten weiter vor, wird einem im Politikteil dieser Umstand auch klar vor Augen geführt. Sozialberufe sind aktueller denn je und jede bzw. jeder der sich für eine solche Ausbildung entscheidet, sollte sich sicher sein, im späteren Berufsleben rasch einen Job zu finden.

Etwas fadenscheiniger, jedoch umso interessanter, sind die Anzeigen für Seminare aus dem Gesundheitsbereich, die man ebenfalls in vielen Tageszeitungen zu Gesicht bekommt. Hierbei gibt es bereits ein schier unüberschaubares Spektrum an vielen verschiedenen Seminaren und Themengebieten. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Tiefe des Angebots aus diesem Bereich sind Seminartitel wie „Babymassage“ oder „Esoterische Öle“. Bestimmt gibt es für Themen wie Babymassage oder esoterische Öle genügen Interessenten. Andernfalls würden die Seminarangebote wohl kaum in den Tageszeitungen beworben werden.

 

Resümierend kann festgehalten werden, dass der Ausbildungssektor, gerade in den Bereichen Gesundheit und Soziales, boomt. Viele unterschiedliche Angebote sollen viele interessierte Menschen ansprechen, die genau diese Themen später zu ihrem Beruf machen sollen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die dahinterstehende Strategie auch als richtig herausstellt und in Zukunft keine Engpässe bei der Besetzung bestimmter Stellen entstehen.

Liebe Grüße aus Österreich

Vera-Marie