Was ist wichtiger?

Der Mensch an sich ist Bequem, Faul und Träge. Das ist eine Tatsache und immer wieder zu sehen. Deshalb haben viele schon Angst wenn Sie auch nur an das Wort Sport denken und zuerst kommt dann die Frage „wieso denn eigentlich Sport“ und „warum denn gerade ich“! Ihr tut ja gerade so, als ob das Leben davon abhängt!
Dazu ein eindeutiges Ja! Genau so ist es.

Über 90% der Menschen hier in Deutschland sind Berufstätig. Gerade die Berufstätigkeit und die Karriere ist aber der Hauptgrund, warum kein Sport getrieben wird. Stress bei der Arbeit, hastiges Essen, falsches (Fastfood) Essen aus Zeitmangel ist die Ursache dafür, das wir, vor dem Spiegel stehend enttäuscht sind, was wir aus uns gemacht haben.

Je erfolgreicher die Karriere ist und je mehr verdient wird, desto mehr wird der Körper in den Hintergrund gestellt.

Geld soll verdient werden, schnell, schnell und viel! Doch wofür? Ach ja richtig, für das bessere schönere Leben, das sich jeder wünscht. Jahre später wenn das Ziel erreicht und das Geld da ist, tritt ein anderes Problem auf. Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und auch dadurch Stoffwechselprobleme oder schlimmere Krankheiten. Jetzt wird das Geld ausgegeben und zwar für Kuren, Medikamente, Fitnessstudios und in den meisten Fällen auch für teure und nutzlose Abnehmpillen oder ähnliches.

War das dass Ziel? Der Plan?

Die Erben freut es auf jeden Fall! Das klingt zwar etwas hart, aber wenn ich die „Reden“ auf diesen Verabschiedungs-feiern höre, zum Beispiel: „er hat sein Leben lang hart gearbeitet und wird nun so zeitig ab-berufen“! Das hat er nun von seiner Schinderei -denken dann bestimmt viele. Sorry, aber das ist so und wenn Ihnen jetzt auch ein paar solche Ereignisse in der Vergangenheit einfallen geben Sie mir bestimmt Recht.

Faulheit soll aber hier auch nicht proklamiert werden, denn die ist Bekannterweise genauso schädlich. Denken Sie darüber nach was Sie wollen und wohin Sie wollen. Was für Sie wichtig ist und mit welchen Mitteln Sie Ihre Ziele erreichen wollen, denn „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ (John Ruskin)
Wenn der Gedanke an Veränderungen in Ihrem Leben ein komisches Gefühl im Bauch hervorruft, dann helfen vielleicht die Worte von
„Seneca“: Kein Übel ist so groß wie die Angst davor!

Solange das Ziel und die Pflichten auf den Erfolg im Beruf, die Karriere,Familie und die Gesellschaft konzentriert wird, werden die Bedürfnisse des eigenen Körpers in den Hintergrund geschoben und nicht ernst genug genommen. Was aber gebraucht wird, ist ein gewisses Gleichgewicht im Leben, ein gesunder Kompromiss zwischen Karriere, Beruf und dem eigentlichen Leben. Es muß einfach endlich akzeptiert werden, dass der Körper der wesentlichste und wichtigste Teil der Erfolgsgleichung im Leben jedes einzelnen ist.

Schnell, Schnell !!!

Termin, Termin, Druck, sieh zu, sieh zu, na mach schon, ja ist denn das immer noch nicht fertig? Schaffen Sie das denn heute noch? Panik, Angst, ist der andere besser? Oh Mist der war schneller, jetzt muß ich mich aber ranhalten.

Kennen Sie das auch? Wie lange schon? Jahre? Ist das jetzt noch Aktivität oder schon Stress?

In der leistungsorientierten Gesellschaft wird den Menschen von Anfang an nicht beigebracht, das gesunde Ernährung und Sport ein wichtiger Teil Ihres Lebens sein sollte. Nach der Schule heißt es sofort Leistung, Leistung, Termin, schnell, schnell. Jeder denkt nur wie viel verdiene ich, was stelle ich dar, was und wie viel hat der andere, („mein Auto, mein Haus,….) Gier, Neid und Geltungsbedürfnis beherrscht das Denken.
Bis zu dem Punkt, der erreicht ist wenn Sie die ersten gesundheitlichen Probleme haben.

Sofort werden Sie fallengelassen !!!

denn da warten schon viele gesunde und leistungsfähige Nachfolger auf Ihren Platz. Diesen Punkt können Sie nicht verhindern, aber hinausschieben indem Sie erkennen das Ihr Körper unterschiedliche Bedürfnisse hat.
Wer die vielen Jahre, die er (hoffentlich) noch erlebt, gesund, aktiv und Leistungsfähig bleiben will, muß ständig etwas für seine Fitness tun.

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst. (Dante Alighieri)
Stellen sich die ersten (angeblichen) Symptome des „Älter -werdens“ wie Vergesslichkeit, Schmerzen in Gelenken, Kraftverlust durch Rückgang der Muskelmasse oder schnelle Erschöpfung auch bei Ihnen ein?

Falsch!

Das sind keine Symptome des „Älter -werdens“, sondern des Nichtgebrauchs und Nichtnutzens Ihrer Muskulatur. Nur weil es sich so eingebürgert hat, das ein natürlicher Rückgang der mentalen und physischen Fähigkeiten eben ab 50 Jahren einsetzt, muß das noch lange nicht stimmen. Gerade ab 50, wenn die meisten Ziele erreicht sind kann man sich wunderbar

Neu besinnen!

und auf mindestens 30 Jahre aktives und ausgefülltes Leben freuen. Natürlich soll man keines dieser Themen verbissen, unter Zwang und Druck angehen, denn das Leben ist trotzdem wir älter werden noch zu kurz um sich über irgendwas zu ärgern.

Wie singt Udo Jürgens? Mit 66 Jahren…! Und dann fällt mir da noch der Witz ein: Das leben beginnt wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Dackel tot ist! Oder ist das gar kein Witz? OK, das muß jeder für sich entscheiden.