Eine Gute Entscheidung

Wenn sich herausstellt, dass sie besser sind.

Gewohnheiten zu ändern ist wie neue Schuhe zu kaufen. Zu Anfang drücken sie und man möchte sie am liebsten zurückgeben. Nach ein paar Tagen denkt man, dass man ihnen doch eine Chance geben kann.

Nach ein paar Wochen dann

ist die Entscheidung für die Schuhe ganz OK gewesen und man ist schon etwas Stolz, die richtige Wahl getroffen zu haben. Jetzt ist es soweit, man läuft in den Schuhen als ob das schon immer so gewesen wäre, kann sich gar nicht mehr vorstellen wie das ohne die Schuhe wäre und würde sie auf keinen Fall wieder hergeben.

Ohne es bewusst zu spüren hat sich eine neue Gewohnheit gebildet und genauso wie es jetzt Spaß macht in den neuen Schuhen zu laufen, kann man es mit allen anderen Dingen tun.
Indem man weitermacht und Durchhält, bis sich das neue, das schreckliche, das unmöglich machbare, so gut anfühlt, dass es Spaß macht.

Stimmt schon, jeder Organismus wehrt sich zunächst gegen Veränderungen. Irgendwie ist das wie ein Naturgesetz, dass man sich erst mal gegen alles Neue sträubt oder zumindest dieses mulmige Gefühl im Bauch hat.
Das kennt eigentlich jeder zum Beispiel vor Prüfungen.
Passiert das kurz vor öffentlichen Auftritten, dann wird es Lampenfieber genannt und ist genauso ungefährlich für alle Beteiligten.

Haben Sie es dann getan und es hat funktioniert, dann fühlen Sie Freude, Stolz und dieses „Strike“ oder „Yes“ Gefühl, das einen die Faust nach unten durchziehen lässt. Das kennt auch jeder und jeder will davon „meeeeehr“.
Der Fehler den die meisten machen, wenn mal etwas nicht gleich funktioniert, ist der, dass gleich aufgegeben wird.

Auch das kennen die meisten

und ich schließe mich da nicht aus. Aufgefallen ist mir dabei, dass es nicht klappen kann Gesund in Form zu kommen, ohne etwas dafür zu tun.
Das können Sie auch in meinem Artikel Gesund in Form kommen nachlesen.

Zumindest jeder, der schon versucht hat, sich etwas abzugewöhnen (z.B. Rauchen, Süßigkeiten oder auch Shoppen) hat da so seine Erfahrungen.
Die Hartnäckigkeit mit der das Unterbewusstsein an solchen schlechten Gewohnheiten festhält, ist das Hauptproblem mit dem sich viele herum quälen.

Schieben Sie dann den einmal gefassten Gedanken, zusammen mit ihrem inneren Schweinehund, immer wieder vor sich her, wird das auch nichts mit neuen besseren Gewohnheiten.
Über dieses „Ich hab doch noch Zeit“ Problem habe ich letztens erst eine Artikelserie geschrieben, die Sie auch interessieren wird: Ich hab doch noch Zeit Teil 1 bis 3.

Weil Sie Ihr Verhalten über Jahre ausdauernd und regelmäßig, wiederholt und verstärkt haben, ist die Macht der Gewohnheiten so groß.
Genauso ausdauernd und regelmäßig, wiederholend und verstärkend sollten Sie (wie bei den neuen Schuhen) die neuen besseren und gesünderen “Gewohnheiten” bilden.
Nur so haben Sie überhaupt die Chance neue Verhaltensmuster zu bilden, die Sie schließlich als normalen Ablauf empfinden und unbewusst wirken.

Was also hindert uns?

Auch das ist eine Frage, auf die Sie die Antwort schon haben. Nur zugeben will es fast niemand.
Das können Sie an den ausweichenden Antworten bemerken, wenn Sie das Gespräch bewusst auf diese Frage bringen.
Ist Ihnen aber bewusst, das Sie selbst das größte Hindernis für Ihre eigene Weiterentwicklung sind, ist das Problem doch schon gelöst und Sie können – bewusst Einfluss nehmen –

Erkannte Probleme sind keine Probleme mehr, sondern der Startpunkt zur ersten Runde Ihres Lösungs-Marathons.
Je nachdem wie groß Ihre Probleme sind, benötigen Sie eine oder mehrere Runden um Ihr Ziel zu erreichen. Aber Laufen müssen Sie! Laufen müssen Sie selber!

Tun Sie es einfach!

Stellen Sie Ihre Fitness und Ihre Gesundheit an die erste Stelle!

Handeln Sie! Handeln Sie Erfolgreich und versuchen Sie wenigstens, NICHT zu den Leuten zu gehören, die ihr ganzes Leben lang „nächste Woche“ anfangen wollen!
Finden Sie Wege Ihre Ziele zu erreichen, denn

Wer etwas nicht will, findet Gründe! Wer etwas will, findet Wege!

Außerdem ist es immer ein erreichbares Ziel, sich nicht nur vorzunehmen ein Ziel zu erreichen!