Proteinreich und Kohlenhydratarm ernähren

In den letzten Beiträgen ging es bereits um interessante Proteine und Proteinquellen, mit denen Sie Ihre Ernährung auf gesunde Art und dazu noch schmackhaft ändern können. Im Beitrag: „Warum Sie Protein brauchen“ ging es um: „Weißes Fleisch“ Geflügel, „Rotes Fleisch“, „Fisch/Thunfisch“, „Milchprodukte/Milch“ und „Eier – Eiweiß“. Im Beitrag: „Proteine und Proteinquellen“, ging es um „die richtige Menge Protein durch Kombination“, die richtige Zubereitung von Gemüse und die Frage nach Fleisch und Qualität. Schließlich wurde im dritten Beitrag: „Proteine und Proteinquellen Teil 2“, über Bohnen, Erbsen, Nüsse und Spinat geschrieben.

Wenn Sie sich “Protein-reich” und “Kohlenhydrat-arm” ernähren wollen, ist es wichtig, dass Sie wissen, was in Ihren Nahrungsmitteln enthalten ist. Sie werden bestimmt bemerkt haben, dass es hier immer um die Nahrungsmittel „an sich“ geht und nie um fertige, industriell hergestellte Produkte. Nur wenn Sie Ihre Nahrung selbst kaufen und selbst zubereiten, wissen Sie auch was Sie essen und können Sie sicher sein, dass Ihr Stoffwechsel nicht mit irgendwelchen Ergänzungen oder Geschmacksverstärkern durcheinander gebracht wird.

Wollen wir nun an den letzten Beitrag anschließen und eine weitere wunderbare Proteinquelle für Sie auflisten, die Sie für Ihre Ernährung nutzen können und natürlich auch um Ihren Appetit zwischendurch in den Griff zu bekommen ohne die Fettzellen „schleichend“ wieder zu füllen. Gerade dieses „zwischendurch“ Essen/knabbern/schlecken/lutschen ist es doch, dass die größte Gefahr für nicht gewollte und nicht notwendige Reserven birgt und diese Hunger/Appetitgefühle erst erzeugt.

Sprossen als Proteinquelle

Eine sicherlich einzigartige Proteinquelle sind Sprossen. Sie können sich Sprossen aus verschiedensten Samenkörnern im Handel besorgen, oder Sie ziehen sich selbst Ihre kleinen Kraftpakete. Anleitungen dazu sind bei einer Suche schnell zu finden. Durch ein (wenig “Zeit” intensives), Anzüchten von Sprossen können Sie sich Ihre Protein und Vitaminreichen Ergänzungen selbst heranziehen und haben noch Spaß daran, wie Ihre Nahrung heranwächst. Selbst vielbeschäftigte Menschen können das tun, denn keiner muss beim Wachsen ständig zusehen.

(Zitat aus Wikipedia)
„Als Sprossengemüse oder Keimsprossen bzw. nur Sprossen wird Gemüse bezeichnet, das sich in den Entwicklungsstufen vom Sämling bis zur Jungpflanze befindet und meist in besonderen Gefäßen nur mit Wasser und ggf. Sonnenlicht an gezüchtet wird. Nicht herangezüchtete Gemüsesprossen sind etwa Bambussprossen und Palmherzen; sie stellen Triebspitzen erwachsener Pflanzen dar.
Sprossengemüse werden häufig in Salat verwendet, können aber auch in vielen anderen Gerichten verwendet oder auch separat verzehrt werden. Sie gelten als vitaminreiche Ergänzung. Mungbohnensprossen, Bambussprossen und auch echte Sojasprossen sind ein fester Bestandteil der Asiatischen Küche.“
(Zitatende)

Ergänzend muss noch gesagt werden, dass bei einigen Arten von Sprossengemüse aus Hülsenfrüchten noch Pflanzengifte enthalten sind, die nicht vollständig bei der Keimung abgebaut werden. Deshalb sollten diese Sprossen blanchiert werden, bevor Sie diese verzehren. Durch das Blanchieren geht zwar ein Teil der wärmeempfindlichen Vitamine verloren, aber die Pflanzengifte werden abgebaut.

Jedenfalls brauchen Sie kein Geld für die verschiedenen Protein-Produkte auf dem Markt zu verschwenden, von denen auch nur wenige gut sind. Werfen Sie beispielsweise eine Handvoll „Alfalfa“-Sprossen in Ihren Salat, geben Sie Ihren Körper bereits einen guten Teil des Proteins, das er braucht, um auf die Muskeln aufzubauen und Fett zu verbrennen. Die positiven Effekte, die Proteinreiche Lebensmittel auf Haut und Haare haben, sollen an dieser Stelle auch mit genannt werden, denn Eiweiß/Proteine werden für das Wachstum und die Wiederherstellung von Gewebe, Haut, Haaren und Nägeln ebenfalls ständig benötigt. Sprossen können Sie aus den verschiedensten Pflanzensamen herstellen oder kaufen.
Aus Getreide: (Gerste, Mais, Reis, Roggen, Weizen),
aus Blattgemüse: (Kresse, Rucolasamen, Broccolisamen),
aus Hülsenfrüchten: (Luzerne („Alfalfa“), Erbsen, Kichererbsen, Linsen, Mungbohnen, Sojabohnen),
aus Knollengemüse: (Rettich-Samen, Radieschen-Samen, Rote Bete-Samen, Knoblauch)
und nicht zu vergessen aus: (Sonnenblumen-Samen, Buchweizen, Senf-Samen, Sesam-Samen)

Die richtigen Proteinquellen! Ihr Körper wird Ihnen das danken.

Keiner muss also unbedingt sein Geld für irgendwelche Pülverchen ausgeben und kann leicht zugängliche, natürliche Quellen für den eigenen Protein/Eiweißbedarf nutzen. Holen Sie sich Ihr Protein aus den Quellen, über die wir in den letzten Beiträgen und hier geschrieben haben, wird Ihr Körper Ihnen das danken. Proteine haben das Potenzial mit dem Sie eingelagerte Fettreserven verbrennen können und Kohlenhydrate haben das Potenzial diese Fettreserven aufzubauen. Entscheiden Sie einfach selbst und nutzen Lebensmittel mit hohem Proteingehalt. Weil in diesen Lebensmitteln ebenfalls genügend Kohlenhydrate enthalten sind können Sie also problemlos die vielen „leeren“ Kohlenhydrate aus den verarbeiteten, fertigen Produkten und aus den Backwaren vergessen/weglassen.

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