Anfänger Fitnesstipps Teil 2

Im ersten Teil: Tipps für Ihr Training 1 habe ich kurz aufgelistet, welche Sport und Fitnessmöglichkeiten den meisten einfallen, wenn danach gefragt wird. Sogar die bequemsten “Couch-Potatos” kennen alle diese Dinge gut, sind allerdings sehr findig wenn es um Ausreden geht.

Aber auch das ist OK, jedem das seine. Um diese Leute geht es hier ja auch nicht. Mir geht es um die Menschen, die aufgewacht sind und sich fragen, was Sie tun können um neue Wege zu finden, neue Ziele zu erreichen und wieder besser zu leben. Also um dich.

Bewegung ist es, die als Hauptsäule dient, um wieder zu normalem Gewicht zu gelangen.
Dazu hatte ich eine Liste mit den wichtigsten Möglichkeiten (die auch mir zuerst eingefallen sind), erstellt und bereits etwas ausführlicher über die erste Möglichkeit, das “Joggen” berichtet.
Hier nochmal die Liste

  • Joggen: kommt da meist als erste Antwort und jeder nickt. man sieht nur selten jemand der es tut.
  • Nordic Walking: ist das nächste, das den meisten einfällt. (aber nur deswegen, weil es überall erzählt und angepriesen wird)
  • Radfahren/Hometrainer: wird auch immer favorisiert und erfreut sich immer größerer Beliebtheit
  • Fitnessstudio: Dort finden Sie viele Möglichkeiten zusammen und auch noch Beratung, allerdings sind die Preise sehr unterschiedlich und manch einer/eine ist dort nur zum Showlaufen um seine Eitelkeit auszuleben. Aber “Hey” Jedem das seine, haben wir oben schon geschrieben. 🙂
  • Schwimmen: Ist eine gute Methode, wenn man die Möglichkeit hat oder die Jahreszeit passt.
  • Rudern: Hier hängt es meist wieder an den Möglichkeiten, es ist aber ein sehr gutes Training für die Bauch, Rücken und Armmuskulatur.
  • Tennis: Da ist viel Bewegung dabei und nahezu alle Muskelgruppen werden gut trainiert.
  • Ballsportarten: mal ohne den beliebten “Stammtischfussball” braucht es dazu meist irgendwelche Mitgliedschaften in Vereinen.
  • Training zuhause: Dabei spielt der Platz, die Ablenkung (vom Training, durch andere) und der Geldbeutel eine Rolle, aber und das ist das wichtigste: Nicht die Zeit!

Es kann nur mit einem vernünftigen Training gelingen, die Fitness zu verbessern und abzunehmen. Fakt.
Also weiter mit Möglichkeit 2, dem

Nordic Walking

Es gibt mittlerweile nicht mehr sooo viele Verfechter des Walkings. Aber auch hier geht es beim normalen Nutzer los und hört beim cholerisch, aggressiv/fanatischen Kampf Walker auf. Nicht auf Diskussionen mit solchen Typen einlassen ist der beste Tipp, den ich jedem Jogger oder Radfahrer geben kann. Bringt nix!

Mir persönlich ist es irgendwie egal ob der Stock meine Fußgelenke nun um 4 oder um 23 Gramm je Schritt entlastet. Denn wenn die Ausgangswerte passen, also mein Startgewicht nicht über 100 Kilo ist, dann ist es ein sehr effizientes Training bei dem so viele Muskeln in Bewegung sind, dass es gar nicht negativ sein kann, auch wenn das ganze Gewicht trotzdem bei jedem Schritt auf dem Gelenk landet. (Nur halt nicht mit so viel Schwung, wie beim Joggen)

Das Training der Muskulatur

Vor allem das zusätzliche Training des Oberkörpers und der Arme ist nicht zu unterschätzen, denn diese Muskeln werden beim Walking mehr beansprucht als beim Joggen. Vor allem für ungeübte/untrainierte Menschen ist Walking ein guter Einstieg in sinnvolles Fitness und Ausdauertraining.

Ab einem sogenannten “UHU” Gewicht (unter Hundert) ist Nordic Walking eine gute Möglichkeit sich fit zu halten. Die meisten können Schritt halten und es entsteht weniger Wettkampf Atmosphäre als eventuell beim Joggen. Wandern gehört auch mit in diese Kategorie. Spaß in der Gruppe spielt da eine wichtige Rolle.

Nordic Walking

Es ist also eine Bewegungsform, die gut für die Gesundheit ist. Für ein sinnvolles Fitnesstraining ideal. Es werden mehr Muskeln im Körper aktiviert als bei normalem Walking, Wandern oder Joggen. Wenn du die Technik richtig ausführst, sind mehr als 600 Muskeln in Bewegung.

Das sind immerhin fast 90% aller Muskeln im Körper. Die Stöcke helfen (ebenfalls bei richtigem Einsatz) den Druck auf den Körper und vor allem auf die Gelenke (Hüfte, Knie und Füße) zu mindern oder besser zu verteilen. Dein ganzes Kreislaufsystem wird etwas mehr entlastet als bei normalem Joggen, Wandern oder Walking.

Wenn du diese Trainingsart regelmäßig betreibst und nicht nur sporadisch (oder als einmalige “Alibi” Aktion), kannst du durch richtigen Einsatz der Arm- und Beinmuskulatur die Effektivität des Trainings steigern und auch Schritt für Schritt das Tempo erhöhen.

Alles was leicht fällt, macht auch Spaß

Die Bewegung an der frischen Luft ist ein vorteilhafter, wichtiger Punkt und durch den Einsatz der Arm- und Schultermuskulatur, hältst du länger durch. Weitere Strecken als beim Wandern, Joggen oder normalen Walking sind auch möglich.

Auch ein Vorteil der deine Ausdauer enorm steigert. Je mehr du tust, desto länger hältst du durch, und desto leichter fällt dir mit der Zeit das Training. Und alles was leicht fällt, macht auch Spaß.
Die Worte Spaß, Aktiv, Bewegung, Sport und Training bekommen einen Sinn und verlieren ihre abschreckende Wirkung.

Vorteile und Auswirkungen

Man kann von der einfachen Logik ausgehen, dass Methoden die für Leistungssportler entwickelt wurden sinnvoll sein müssen. Sie bringen die Sportler vorwärts, und erhalten die Leistungsfähigkeit. Am Nordic Walking kann eigentlich nichts falsch sein.

Entwickelt wurde das Nordic Walking für finnische Skilangläufer und zwar ursprünglich für deren Sommertraining und dort haben sich garantiert Sportwissenschaftler Gedanken gemacht wie Sie die Leistung Ihrer Wettkämpfer optimieren können.

Das sich Nordic Walking nach seiner Entdeckung/Entwicklung so rasant in im Rest der Welt ausgebreitet hat liegt wohl (neben der guten Vermarktung) daran, dass es eine effektive sportliche Bewegungsform ist, die überall und zu jeder Zeit durchgeführt werden kann.

Herausfiltern und Auflisten kann man
als positive Auswirkungen: Nordic Walking

  • trainiert die Problemmuskulatur (Rücken, Schulter, Gesäß, Hüfte)
  • steigert die Muskelkraft Ihres ganzen Körpers
  • macht Bänder und Sehnen belastbarer
  • stärkt Ihre Rückenmuskulatur (weniger Kreuzschmerzen und Haltungsschäden)
  • stärkt Ihre Knochenstruktur und beugt Osteoporose vor
  • stärkt bei regelmäßigen Training das Immunsystem (besserer Infektionsschutz)
  • verbessert die Koordination von Bewegungsabläufen
  • erhöht die Fettverbrennung und den Kalorienverbrauchhilft den Puls und den Blutdruck zu senken, vergrößert Ihre Belastungsreserven
  • steigert Ihre Sauerstoffaufnahme und die Transportfähigkeit der roten Blutkörperchen
  • erhöht Ihre Lebensqualität und Ihre Körperwahrnehmung und
  • stärkt Ihr Selbstwertgefühl, lässt Sie dadurch bewusster leben.

Die Vorteile liegen also auf der Hand: Mit Nordic Walking kannst du Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, und Koordination trainieren, “wenn” du es, als Ausdauertraining betrachtest und auch so in Angriff nimmst.

Im nächsten Artikel komme ich zu einem Punkt der Liste, den ich als Favorit ansehe. Radfahren und das Benutzen von Hometrainern war nach einigem Überlegen meine Wahl als Mittel zum Abnehmen und dabei gesund zu bleiben. Inzwischen kannst du weiter in meinen Artikeln/Kategorien über Themen wie Zielsetzung und Motivation lesen.