Anfänger Fitnesstipp Tennis

Tennis zu spielen ist mit Sicherheit eine der Fitnessarten, die am meisten Spaß macht. Deshalb zähle ich sie zu den Möglichkeiten, die in der Artikelserie Anfänger Fitnesstipps hier in Raus-aus-der-box.com die letzten Wochen das Bild prägten. Abgehandelt wurden hier die verschiedenen Arten, die Sie nutzen können um mit Ihrem Fitnesstraining Erfolge zu erzielen und dabei noch Spaß zu haben.

Sämtliche Tipps eigenen sich aber auch wunderbar zum Kombinieren/Weitermachen und durch den Spaßeffekt wird es auch nicht Langweilig. Im Gegenteil, Sie werden es als langweilig empfinden im Sessel zu hocken und Fernzusehen (auch wenn der Sessel teuer war und vielleicht viele “Faulheitsfunktionen” hat), wenn sie sich an Ihr Training gewöhnt haben. Sie werden unruhig Hin und Her rutschen und sich fragen, was soll das? Ist das nicht verschwendete Zeit?

Tennis als Variante zum Kombinieren

Tennis zu spielen ist einer der besten Wege Ihrem Training eine Variante/Kombination hinzuzufügen, wenn sich die ersten Erfolge eingestellt haben und Sie neuen Schwung verspüren.
Der Spaß kommt, wenn einem etwas gelingt, also ist Fitness und Gesundheit eine der Voraussetzungen, um mit Spaß und Freude Tennis spielen zu können. Deshalb “Kombination”, denn anfangs, wenn Ihre Fitness auf einem persönlichen Tiefpunkt ist, werden Sie Tennis nicht lange durchhalten. Es wird Ihnen keinen Spaß machen.

Tennis spielen ist auch nicht gut zuhause machbar, außer vielleicht mit der Spielekonsole. Um zu Spielen müsste ein entsprechender Platz in der Nähe sein, der auch bezahlbar ist und nicht zu vergessen braucht man ja auch noch einen Mitspieler. Doch hat man diese Voraussetzungen, steht einem umfassenden Training, das durch die häufig wechselnden Bewegungen, den Wettkampfeffekt und den Mitspieler, (der meist durch seinen eigenen Gewinnanspruch noch motivierend wirkt) nichts mehr im Wege.

Motivation durch Wettkampf

Neben diesem Wettkampferlebnis, dass Sie wunderbar motivieren kann bietet Tennis noch viel mehr. Mittlerweile ist Tennis sehr populär und hat sich zu einem Sport für alle entwickelt. Der “Elitäre” Anstrich, den Tennis noch vor einigen Jahren hatte, gehört der Vergangenheit an und Tennis ist eigentlich schon zu einer Art Breitensport geworden.

Neben Fußball ist Tennisspielen zu einer der attraktivsten Sportarten mit hohem Bekanntheitsgrad geworden und bietet neben dem Fitnesseffekt und der guten Hilfe beim Abnehmen unter anderem: Spaß, Gesundheit, Sport, soziale/gesellschaftliche Kontakte und das oben schon erwähnte Wettkampferlebnis.

Eigenen Stil entwickeln

Tennisspieler, Text: Genau den Stil entwickeln an dem Sie Spaß haben

Haben Sie sich entschieden Tennis zu spielen, werden Ihnen hilfreiche Tipps geradezu “zufliegen” wie Tennisbälle. Bekannte, andere Spieler oder Trainer werden versuchen Ihnen ihre Techniken aufzuzwingen.

Das ist jetzt nicht unbedingt falsch und die Ratschläge beruhen auf Erfahrungen der Ratgeber und in den Stilen, der verschiedenen Spieler gibt es ja auch viele feine Unterschiede.

Nehmen Sie also Ratschläge an, probieren Sie auch aus, was Ihnen zusagt, doch versuchen Sie nicht sich zu einem Stil zu zwingen nur weil der Ratgeber behauptet sein Stil wäre der beste.

Egal was Sie probieren, Sie werden (wenn Sie länger Tennis spielen) Ihren eigenen Stil entwickeln und das wird genau der Stil sein, an dem Sie Spaß haben und der Ihnen hilft noch etwas mehr von Ihrem Hüftspeck loszuwerden.

Beobachten und Probieren

Klar gibt es einige allgemeine Techniken, die Sie anwenden können oder sollten und die Ihnen helfen Ihren Stil zu finden. Durch beobachten und probieren werden Sie sich verbessern und viel von anderen Spielern lernen.
Tennis-Bewegungen, werden hauptsächlich durch Beinarbeit generiert. Die Beinarbeit ist also eine Sache, die an der Spitze Ihrer “Lern-Liste” bei den Tennis Tipps stehen sollte

Zum Beispiel sollte Ihre Beinstellung immer so sein, dass die Füße etwa Schulterbreit auseinander stehen. Das gibt einerseits sehr viel Stabilität und andererseits können Sie schneller entscheiden und handeln, in welche Richtung Sie müssen wenn der Ball kommt. Sie haben also immer eine solide und ausgewogene Basis für Ihr Spiel.

Mein Tipp: Beobachten Sie die anderen Spieler und gewöhnen Sie sich während Ihres Trainings eine Beinarbeit an, die Ihnen ermöglicht, in Bruchteilen von Sekunden zu entscheiden wohin Sie Laufen müssen, selbst wenn der Gegner die verrücktesten Schläge ausführt. Die Bewegungen der Füße sind sozusagen der Schlüssel zu Anfang Ihres Tennistrainings.

Sind Sie sich mit Ihren Füßen und Beinen einig geworden, sollten Sie sich mit weiteren wichtigen Übungen verbessern. In der Wikipedia finden Sie auf der Seite: Tennis die Grundschlagarten und wie diese Grundschlagarten auf Ihren Körper wirken bzw. welche Muskelgruppen Sie damit trainieren können ist hier auch schon gut beschrieben.

Grundschlagarten

Vorhand

(Zitat)
“Bei der Vorhand wird der Ball auf der Seite der Schlaghand (bei einem Rechtshänder also rechts, bei einem Linkshänder links) gespielt. In der Regel wird der Vorhandschlag mit einer Ausholbewegung eingeleitet und der Ball idealerweise etwa hüfthoch seitlich vor dem Körper getroffen. In der Regel wird die Vorhand einhändig gespielt und auch so gelehrt. Zu den wenigen Spielern, welche die Vorhand beidhändig spielen, gehört Monica Seles. Die Vorhand stellt mit Rückhand und Aufschlag einen der Grundschläge dar.”
(Zitatende)

Rückhand

(Zitat)
“Bei der Rückhand wird der Ball auf der der Schlaghand gegenüberliegenden Seite (bei einem Rechtshänder also links, Linkshänder rechts) geschlagen. Ein Rückhandschlag kann sowohl einhändig als auch beidhändig ausgeführt werden. Die beidhändige Rückhand ist erst in den 1970er Jahren bekannt geworden und setzt sich immer stärker durch. Gerade Anfängern wird diese häufig empfohlen, da die Durchführung weniger Kraft benötigt als die einhändige Rückhand. Ausnahme ist der Rückhand-Slice, der meist einhändig geschlagen wird.
(Zitatende)

Aufschlag

Für die Schlagbewegung sind zwar unterschiedliche Techniken anwendbar und man sieht auch immer wieder wie unterschiedlich diese Techniken auch bei den Spitzenspielern sind, doch in der Regel wird der Ball bei gestrecktem Arm und ruhiger Bewegung, nach oben geführt und dabei nur etwas über den späteren Treffpunkt geworfen.

Gleichzeitig sinkt der Schlagarm in gegenläufiger Bewegung ab und Schläger und Schlagarm bilden am untersten Punkt eine gerade Linie, der Schläger berührt also fast den Boden.

Diese extreme Rückführung des Armes, die Beschleunigung des Schlägers und anschließende Treffen des hoch geworfenen Balls am höchsten Punkt ist eine sehr dynamische Bewegung in der sehr viele Muskeln zusammenwirken. Das Strecken der Beine, die Rotation des Oberkörpers bis zum Kippen des Handgelenks, ist ein sehr effektives Training.

So bekommen Sie den benötigten Schwung in dem die Kraft als Beschleunigung für den Ball weitergegeben wird. (so genannter Peitscheneffekt) Das Ächzen und Stöhnen, dass Tennisspieler beim Aufschlag von sich geben ist also nicht nur Show, sondern durchaus auf eine gewisse Anstrengung zurückzuführen.
Ein kurzes Zitat zum Aufschlag, aus der Wikipedia habe ich Ihnen hier auch gleich mit eingefügt:
(Zitat)
“Der Aufschlag leitet den Ballwechsel ein. Hinter der Grundlinie muss der Ball, für den Gegner sichtbar hochgeworfen, und in das gegenüberliegende Aufschlagfeld geschlagen werden. Die Linien gehören zum Aufschlagfeld. Ein Überschreiten oder die Berührung der Grundlinie vor dem Treffen des Balls ist regelwidrig. Jeder Aufschläger hat zwei Versuche, nach erfolglosem zweitem Versuch gehört der Punkt dem Gegner. Nach einem Spiel wechselt das Aufschlagrecht.
Den günstigsten Schlagwinkel und dadurch höchste Ballgeschwindigkeiten erreicht man, wenn der Ball über Kopfhöhe geworfen, und am höchst möglichen Punkt getroffen wird.

(Zitatende)

Zusammenfassend kann man sagen

dass Tennis den gesamten Oberkörper: Arme, Brust, Rumpf und Schultern beansprucht und dadurch eine wunderbare Ergänzung für Ihr Training bilden kann. Zur Abrundung Ihres Lauf- oder Radtrainings ist Tennis genauso empfehlenswert wie Schwimmen.

Haben Sie durch Ihr ständiges Training erst einmal Ihr Hauptziel erreicht und dabei genügend Muskelmasse aufgebaut, können diese Muskeln schon beim Tennis alleine ausreichen um die frisch erworbene Fitness zu erhalten. Sie können also andere Trainingsarten wieder reduzieren und die Zeit in Sportarten stecken, die Ihnen wirklich Spaß machen. Sie wissen dann ja welche das sind.