Klarheit macht Ihren Weg zu neuen Gewohnheiten leichter

Vor vier Tagen, im letzten Artikel (Tipps, um bewusst zu handeln) haben Sie die ersten zwei Tipps bekommen.
Wie versprochen erhalten Sie in diesem Beitrag weitere Tipps, die Ihnen helfen können Ihre inneren Schweinehunde wegzusperren oder (einige dieser kleinen fiesen Kreaturen) sogar ganz loszuwerden.

Sie sollten sich auch klar darüber sein, dass es keinen richtigen oder falschen Weg gibt, es gibt für Sie nur Ihren Weg und während Sie diesen Weg gehen können Sie immer die Richtung ändern wenn Sie bemerken, dass Sie falsch abgebogen sind.

Gerade wenn es um das Abnehmen geht sind breitesten und am besten beleuchteten Wege, die einfachen, die schnellen Wege, meistens solche, die direkt in den Abgrund führen.

Tipps zum Handeln, Bezug zur Realität.

Klar ist Ihr Weg zu Anfang schwer, Klar ist es nicht einfach die alten Gewohnheiten loszuwerden.
Sind Sie sich aber klar darüber, was Sie damit erreichen wollen, werden Sie merken, dass es mit jedem Tag leichter wird. Sind Sie diesen Bergpfad dann erst einmal „hochgekrackselt“ ist eine andere neue Ebene erreicht auf der es leichter wird die neuen Wege zu gehen.

Integrieren Sie diese neue Art des Denkens in Ihrem Umfeld!

Zeitschriften oder Websites, in denen über Ihre neuen Gewohnheiten geschrieben wird – Fitness, Laufen, Radfahren, Outdoor-Magazine sind mit Sicherheit eine große Inspiration.

Musik kann inspirieren, mitreißen, suchen Sie sich neue Musiker, neue Musikrichtungen aus. Hören Sie ständig Ihre alten Lieder? Leben Sie ständig in der Vergangenheit? Fragen Sie sich einmal, wie sich da ein neues Leben entwickeln soll!

Lassen Sie die anderen doch Lachen oder mit dem Kopf schütteln. Hey, Sie sind es, der tatsächlich etwas tut! Sie sind es der tatsächlich etwas ändert, der sein Leben tatsächlich in die Hand nimmt!
Neue Freunde sind da vielleicht gefragt, solche, die genauso denken, Vorwärtsgerichtet und nicht Vergangenheitsgebremst!

Erhalten Sie sich ständig den Bezug zur Realität!

Nur das jetzt „zuzulassen“, die Realität, ist nicht ausreichend. Die Listen und Tabellen, über die hier schon geschrieben wurde und auch Bilder von Ihrem „Vorher“ sind ein gutes Mittel um den Bezug zur Realität nicht zu verlieren.
Ihre Motivationszettel an den Spiegeln (PDF hier, oder oben auf der Seite Downloads) erinnern Sie auch immer wieder an die Realität.
Auf diesen Listen und in diesen Tabellen notieren sie zum Beispiel auch was Sie essen und können so nachvollziehen was auf dem neuen Weg hilft und was eher schadet.
Das alles gibt Ihnen gute Ausgangspunkte, an denen Sie Ihre Fortschritte messen können.

Auch wenn die Realität manchmal schmerzhaft ist und Sie sich schlecht fühlen, wenn Sie Fehler eingestehen müssen, tun Sie es einfach. Auch das bringt Klarheit auf Ihrem Weg zu neuen Gewohnheiten.

Ihr neues Verhalten so einfach wie möglich übernehmen!

Entfernen Sie Dinge, die Sie ablenken oder in Ihre alten Gewohnheiten zurückfallen lassen.
Räumen Sie den Trödel aus Ihrer Küche, der Sie veranlassen kann rückfällig zu werden und Sie hindert Ihre Versuchungen loszuwerden.
Die Laufschuhe beispielweise nicht im Schrank zu verstecken, sondern gut sichtbar neben die Tür zu stellen erinnert Sie an Ihre Pläne und Ziele.
Suchen Sie sich (wenn Sie nicht zuhause trainieren) ein Studio in Ihrer Nähe und bewahren Sie dort einen kompletten Satz Sportsachen für sich auf. So sind Sie schneller in der Lage, dort auch mal zwischendurch etwas zu tun.

Ein Ziel gesetzt, ein Datum und handeln Sie!

Setzen Sie Ihre Ziele nicht so weit in die Zukunft, dass man sie nicht erreicht und bleiben Sie realistisch. Utopische Ziele sofort erreichen zu wollen klappt meistens nicht. Diese Ziele jedoch in Etappen zu erreichen, macht durchaus Sinn.

6 Kilo in 12 Wochen abzunehmen (als Ziel), ist ideal und machbar. Weit genug entfernt um ein messbares Ergebnis zu schaffen und immer noch nahe genug, dass jeder Tag zählt. Sollten Sie das Ziel schneller erreichen, umso besser, wieder ein kleiner Sieg.
Rechnen Sie mal: 4 x12 Wochen, ein Jahr lang = 24 Kilo (oder mehr) das wär’s doch oder?

Kleine Etappen, kleine Ziele, große Erfolge

Dieses Ziel (24 Kilo) teilen sie sozusagen in vier 12-Wochen-Projekte, teilen das 12 Wochen Projekt auf monatliche und wöchentliche Ziele, schließlich auf Ihr tägliches Handeln und schon haben Sie einen festen Plan, wie Sie Ihr Ziel erreichen können.

Hat Ihr Plan Priorität, können Sie sich frei auf alles andere konzentrieren nachdem Sie Ihre Verpflichtung (Ihre eigene) erledigt haben.

Ziele und Handlungsschritte aufschreiben!

Beschreiben Sie (für sich selbst) genau was Sie erreichen wollen und auch warum Sie das tun wollen.
Wenn Sie immer wieder nachlesen können warum Sie das tun, werden Sie nicht aufgeben.
Ihre Ziele nach unten zu teilen, in kleine Portionen, wöchentliche Schritte hilft enorm bei der Motivation.
Machen Sie Ihre Ziele konkret. Verankern Sie Ihr “Ziel” in einer konkreten, messbaren Art und Weise (Excel Tabellen, Listen von Hand erstellt, am Spiegel, am Schrank).
Achten Sie auch darauf, dass Ihr Endergebnis nur von Ihnen abhängt und nicht von irgendetwas oder irgendjemand anderem. Nur Sie selbst haben die Kontrolle über sich selbst.

Legen Sie Rechenschaft ab über Ihr handeln!

Es ist einfach zu “mogeln” und sich selbst zu betrügen. Ein Weg sich zu zwingen etwas zu tun, ist das Ankündigen Ihres Vorhabens bei Freunden und Familie. Für ein Ziel, dass Sie in Ihrem Umfeld immer wieder ankündigen, dass Sie sozusagen “öffentlich” machen, werden Sie sich viel mehr einsetzen.
Sie wollen sich ja schließlich nicht blamieren oder? Finden Sie jemanden, dem Sie jeden Tag Rechenschaft ablegen können/müssen, jemanden der Sie antreibt und Sie an das warum erinnert. So bekommt Ihre Herausforderung eine gewisse Struktur, die Sie unterstützt.

Machen Sie es gleich! Tun Sie es! Jetzt!

Fangen Sie an, warten Sie nicht bis morgen oder nächste Woche um Ihre Träume zu erfüllen. Egal ob Sie abnehmen wollen oder irgendeinen anderen Wunsch haben. Fangen Sie an darauf hinzuarbeiten, fangen Sie an zu handeln.

Den Willen dazu haben Sie, soviel ist klar, denn Sie lesen das hier und haben erkannt, dass Sie etwas ändern müssen.
Ihr Engagement jetzt zu beginnen ist der ideale Moment und wenn Sie bereit sind, und brauchen Hilfe, dann zögern Sie nicht zu fragen.
Es gibt auch in Ihrem Umfeld mit Sicherheit Menschen, die Ihnen gerne helfen, vielleicht sogar mitmachen weil Sie auch darauf warten das Ihnen jemand hilft, wer weiß!