Das Wetter und das Training

Im letzten Beitrag (Artikel: Die besten Tipps zum Trainieren), wurde schon einiges zum Thema Bekleidung beim Trainieren/Funktionsbekleidung geschrieben und es wird ziemlich klar, dass an dem Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Bekleidung“, wohl etwas Wahres dran sein muss. Das Wetter sollte Sie nicht davon abhalten, im freien zu trainieren (auch wenn das gern für Ausreden genutzt wird). Das Wetter ist oft der Grund um gar nichts gegen die Bequemlichkeit zu tun, selbst wenn über die entsprechende Kleidung verfügt wird.

Wenn es Klick gemacht hat

und wenn Sie wirklich an einem Punkt sind, an dem der Wille etwas zu tun die Oberhand ergreift, dann werden Sie nach Wegen suchen um Ausreden wie schlechtes Wetter zu entkräften. Ein Weg dies zu tun ist der, sich Hometrainer zu kaufen oder es mit einer Mitgliedschaft in einem Fitnessclub (erst mal zur Probe) zu versuchen. Allein die Tatsache, dass Sie dafür bezahlt haben zwingt Sie förmlich zum Nutzen der Angebote.

Materialien entwickelt getestet und produziert

Sich gegen Kälte und Regen zu schützen ist heute viel einfacher, als es in der Vergangenheit war. Die Sportbekleidungshersteller haben viele erstaunliche, neue Materialien entwickelt und produziert, die auch Ihren Körper vor den Elementen schützen können. Klar werden solche Materialien zuerst für den Profisport entwickelt, doch es dauert nicht lange bis gute Entwicklungen von der „Testphase“ im Sport zu den Verbrauchern in die Läden gelangen. Einer dieser besonderen Stoffe, der erst 1976 seine Markteinführung hatte, ist Gore-Tex. Kleidung aus diesem Stoff wird beispielsweise von Läufern verwendet, die bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit trainieren.
(Zitat) (Wikipedia)
„Wassertropfen sind etwa 20.000-mal größer als die Poren in einer Gore-Tex-Membran. Deswegen ist die Membran sehr dicht gegen Wasser und Wind. Körperfeuchtigkeit wird jedoch als Wasserdampf durchgelassen, sie ist also atmungsaktiv. Gore-Tex-Textilien waren bei ihrer Markteinführung 1976 die ersten wasser- und winddichten Textilien, die atmungsaktiv waren, und damit den Abtransport (Diffusion) des verdunsteten Schweißes zuließen, was für die Temperaturregulierung des Körpers enorm wichtig ist.“
(Zitatende)

Für Sie und Ihr “Training” ist es das wichtigste, im Voraus zu planen und vorbereitet zu sein, falls gerade in dem Moment, in dem Sie Zeit zum Trainieren haben, das Wetter umschlägt. Für solche kalten und nassen Tage sollten Sie in einem Paar lange Trainingshosen und in eine Jacke zum Schutz Ihres Oberkörpers investieren, die aus einem dieser atmungsaktiven Stoffe besteht. Sie werden sich beim Training viel wohler fühlen und nicht den Spaß daran verlieren. Sie wissen ja aus den vielen anderen Beiträgen hier auf der Site, dass der Spaß am Training die Hauptmotivation darstellt, überhaupt zu trainieren. Je nachdem wie kalt und nass es ist können auch Handschuhe nicht schaden und beim Training auf dem Rad hat sich eine Gesichtsmaske genauso bewährt wie eine Mütze/Kappe oder ein Stirnband aus solchen Materialien.

Zu kalt, zu nass, zu ungemütlich

Ist es Ihnen dann doch zu Kalt oder zu Nass, können Sie immer noch die (oben bereits genannte) Möglichkeit nutzen zu Hause zu trainieren und Ihren Hometrainer, Ihr Rudergerät oder Ihr Laufband zum Einsatz bringen. Ihr Fitnesstraining zu Hause oder im Studio ist zumindest bei Regen und Kälte überhaupt kein Problem. Bei zu großer Hitze sollten Sie ebenfalls diese „Indoor“ Möglichkeiten nutzen um Ihren Körper zu Schützen. Extrem geht auch in diese Richtung und zuviel ist wohl auch bei Hitze nicht besonders gut.

Nach dem “Training” unter nassen und kalten Bedingungen ist es sehr wichtig zu bedenken, was Sie nach dem Lauf tun. Sie sollten die nasse Kleidung sofort ausziehen, Duschen und trockene Kleidung anziehen. Wenn Sie sich dann einen Moment hinsetzen und Ihren Körper zur Ruhe kommen lassen, werden sich Glücksgefühle einstellen, Sie werden sich gut fühlen, ein wohliges zufriedenes Grinsen wird sich in Ihrem Gesicht zeigen und Sie werden genau in dem Moment denken: „Das mach ich wieder! Sobald es geht!“