Leben ohne Fleisch, Fisch und tierische Nebenprodukte

Wie Sie es nun drehen und wenden, oder von welcher Seite Sie es auch immer sehen wollen, es gibt einige Dinge in unserer Welt, die wesentlich für Ihre Ernährung sind. Der eine schwört auf Fisch, der andere auf Fleisch und eine Gruppe/ein Teil der Menschen schwört auf pflanzliche Kost. Über die Gründe, warum sich der einzelne für seine Lebensweise entschieden hat gibt es wohl die verschiedensten Meinungen und diese Diskussion wollen wir hier nicht aufgreifen.

Jeder hat das Recht selbstbetimmend zu leben und seine Meinung zu vertreten. Fakt ist jedoch, dass eine einseitige Ernährung in jedem Fall verkehrt ist und Ihr Körper sich irgendwie bemerkbar macht, wenn ihm bestimmte Nährstoffe fehlen.

Es geht also immer noch um die Proteine, das Eiweiß und hier soll nun an die letzten Beiträge:
Sprossen als Proteinquelle und
Proteine und Proteinquellen Teil 2 Spinat, Nüsse, Erbsen, Bohnen
angeknüpft werden, in denen bereits über verschiedene Proteinquellen geschrieben wurde. Auch in der Sidebar (rechts) finden Sie noch Beiträge, die hier zum Thema “Proteine/Eiweiß” veröffentlicht wurden.

Nährstoffe und unnötige Ergänzungen

Der Punkt ist, dass viele Vegetarier Schwierigkeiten haben sich auf eine gute, sinnvolle Ernährung umzustellen. Ein Leben ohne Fleisch, Fisch und vielleicht sogar noch ohne tierische Nebenprodukte zu führen ist gar nicht so einfach. Eigentlich ist es so, dass viele Vegetarier und Veganer zuerst den unnötigen Weg gehen, sich mit Nahrungsergänzungen die nötigen Nährstoffe zu holen. Das ist zwar wieder einer der schnellen Wege, aber schnell und einfach ist eben nur für die Umsätze der Hersteller der richtige Weg. Für eine vegetarische und trotzdem ausgewogene Ernährung, ist das aber wirklich nicht notwendig, denn es gibt viele Möglichkeiten, sich auf natürliche Weise vegetarisch/vegan zu ernähren. Normalerweise ist es nur ein Mangel an Wissen oder die erhobenen Zeigefinger der Werbesprüche, die einigen Menschen solche unnötigen Bedürfnisse einreden.

Hauptquelle Soja und Tofu?

Viele Vegetarier/Veganer betrachten Soja und Tofu als die Nummer eins ihrer Hauptquelle für Proteinzufuhr. Doch für diejenigen die sich nicht mit einer langweiligen, sich ständig wiederholenden Ernährung herumschlagen und abmühen wollen, gibt es viele andere Wege, um Protein in eine vegetarische Lebensweise einzubauen. Wie bei jeder anderen Ernährungsform, ist auch bei der vegetarischen Ernährung auf die Menge der einzelnen Lebensmittel zu achten, damit nicht wieder eine ungewollte Einseitigkeit entsteht.

Zum Beispiel ist Soja schon in Ordnung, aber essen Sie Soja in großen Mengen kann das wiederum schädlich für Ihre Gesundheit sein. Nun will hier niemand solche Produkte schlecht machen, aber es gibt eben die verschiedensten Aussagen zu Sojaprodukten und je nachdem welche Fraktion der „lobende“ oder der „schimpfende“ vertritt, sind die Aussagen gut oder schlecht. Hier steckt viel Lobbyarbeit der Hersteller dahinter. Das Ziel ist jedoch (solang die Gier regiert) immer ein höherer Umsatz und nicht Ihre Gesundheit.

Auch mit Sojaprodukten „Maß“ halten

Sojaprodukte sollten aus verschiedenen Gründen nur in Maßen verzehrt werden und besonders Allergiker, Kleinkinder oder Schwangere sollten unserer Meinung nach, auf Sojaprodukte möglichst verzichten. Der Hauptgrund dafür ist, dass Soja und daraus hergestellte Produkte derzeit zu zirka 70% aus Pflanzen stammen die gentechnisch verändert wurden. Außerdem enthält Soja pflanzliche Östrogene, welche bei Frauen Erkrankungen an Brustkrebs begünstigen können und bei Männern zu einer wahrscheinlich ungewollten Verweiblichung führen.

Aus Ernährungstechnischer Sicht ist außerdem problematisch, dass oft viele Kohlenhydrate in Sojaprodukten enthalten sind. Mit Honig oder Zucker wird versucht den bitteren Geschmack von Soja zu überdecken. Gerade wenn Sie Sojaprodukte verwenden wollen um abzunehmen, ist das sehr problematisch, denn wie Sie mittlerweile aus etlichen anderen Beiträgen hier wissen, führen Kohlenhydrate zur erhöhten Insulinausschüttung im menschlichen Körper und das verhindert jeglichen Fettabbau. Sojaprodukte sind also für eine Ernährung zur Gewichtsreduzierung denkbar ungeeignet, denn sie decken das benötigte Aminosäureprofil nicht vollständig ab und hemmen den Fettabbau, die Lipolyse.

(Zitat Wikipedia Lipolyse)
„Die Steuerung der Lipolyse hängt eng mit der Regulation des Blutzuckerspiegels zusammen, da durch Glucagon einerseits der Fettabbau gesteigert, durch Insulin aber gehemmt wird. Die Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und anderen Phenylalkylaminen sowie Cortisol aktiviert die Lipolyse. Auch viele Arzneistoffe mit sogenannter sympathomimetischer Wirkung, d.h. stimulierender Wirkung auf das Vegetative Nervensystem, wirken auf den Fettabbau, wobei die Wirkung in den zwei verschiedenen Gruppen der Sympathomimetika entgegengesetzt ist. Prostaglandine, Nicotinsäure und Betablocker hemmen die Lipolyse.“
(Zitatende)

Abwechslung beim Essen, wertvolle Proteine

Protein kann leicht in anderen Lebensmitteln gefunden werden. Beitrag: (Proteine und Proteinquellen Teil 2 Spinat, Nüsse, Erbsen, Bohnen) und Bohnen zu finden. Lebensmittel wie Hülsenfrüchten, Kichererbsen, weiße Bohnen und Erbsen bieten wertvolle Proteine und sorgen für Abwechslung beim Essen.
Das wirklich gute an dieser Tatsache ist, dass zum Beispiel Bohnen weitere gesunde Aspekte für Ihre Ernährung haben. Mal abgesehen davon, dass sie voll von Eiweiß sind, können Bohnen Ihre Cholesterinwerte senken und Chancen auf Herzerkrankungen verringern. Empfehlenswert sind zwei bis drei Mahlzeiten mit Bohnen pro Woche.

Es gibt sehr viele einfache Möglichkeiten um sich gesunde Essgewohnheiten anzueignen und Sie werden einen großen Unterschied bemerken, sich besser fühlen, einen Energie und Leistungszuwachs bemerken. Nicht nach ein – zwei Wochen aber wenn Sie dranbleiben, denn auch neue und bessere Gewohnheiten brauchen ihre Zeit. Besuchen Sie unsere Website öfter, um mehr Informationen über Ernährungs-/Fitnessthemen zu erhalten und um Ihre täglichen Essgewohnheiten zu verbessern.
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