Was sind die besten Quellen Proteine zu bekommen?

In den letzten Beiträgen ging es meistens um Sport, Fitness und Möglichkeiten, wie Sie damit zu einem gesunden Körper kommen. Dass dazu die notwendige Energie zugeführt werden muss ist auch immer wieder mit geschrieben worden. Nachdem nun das „Zuviel“ an Kohlenhydraten der Bäcker und Konditoren, neben unserem eigenen (manchmal eben schwachen) Willen als „sozusagen“ Hauptübel erkannt wurde, kommen wir wieder zum Thema Ernährung und in dem Zusammenhang wieder zu den Proteinen.

Diese sind durch die häufige Verwendung im Bodybuilding-Bereich bei den Menschen, die einfach nur gesund bleiben wollen etwas in Misskredit geraten. Klar helfen Proteine beim Muskelaufbau und werden von den Fans des Muskelsports/Kraftsports oft und gern genutzt, Wenn Sie jedoch abnehmen wollen oder einfach nur mehr Fitness und Aktivität in Ihr Leben bringen möchten ist eine Proteinreiche und Eiweißreiche Ernährung genauso wichtig. Auch das dürfte jedem klar werden, der sich eingehender damit beschäftigt.

Proteine wichtige Bausteine Ihres Körpers

Wir alle wissen, aus vielen anderen Quellen, dass Proteine wichtige Bausteine unseres Körpers sind. Sie helfen Ihrem Körper, pflegen ihn, wobei sie aus verschiedenen unterschiedlichen Bausteinen, Aminosäuren bestehen. Sehr unterschiedlich sind auch Aufgaben und Strukturen der vielen Proteine und es gibt Hormone, Enzyme, Strukturproteine Transport-, Bewegungs- bzw. Speicherproteine. Um einmal ein paar Beispiele zu nennen:
Myosin zum Beispiel sorgt für das Zusammenziehen (Kontraktion) der Muskeln und gehört zu einer Gruppe von Motorproteinen.

Kollagen als Strukturprotein ist ein wesentlicher organischer Bestandteil des Bindegewebes (Knochen, Zähne, Knorpel, Sehnen, Bänder) und der Haut.

Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) ist als Transportprotein auch für den Transport von Sauerstoff im Körper verantwortlich.

Proteine werden also nicht nur für Ihre Bemühungen zum Muskelaufbau benötigt, sondern auch für die Haut, das Haar und so ziemlich jeden Teil Ihres Körpers. Beim Muskelaufbau sind sie extrem hilfreich und finden auch bei Reha Maßnahmen nach Unfällen oder Krankheit sehr häufig Anwendung. Klar dürfte auch sein, dass eine größere Muskelmasse Ihnen besser bei Ihren Abnehmversuchen hilft, einfach weil mehr Muskelmasse eben mehr Energie verbrennt und mit Muskelmasse sind nicht nur die Oberarme gemeint, wie wir auch schon im Beitrag: 640-iger Kraftpaket Mensch beschrieben haben. Sie sollten also Proteine als wichtigen Teil Ihrer Ernährung betrachten und Proteine mit der Nahrung aufnehmen, um Ihre Gesundheit, Fitness und Muskelmasse aufrecht zu erhalten.

Was, wo sind die besten Quellen für Proteine

Wie viel Sie wirklich brauchen um Muskeln aufzubauen/zu erhalten wissen die wenigsten Menschen. Genauso wie die meisten nicht wissen, was und wo die besten Quellen für Proteine sind. Da wir alle verschieden sind, ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, welche Quellen, Nahrungsmittel oder Ergänzungen Sie als Ihre “primäre Proteinzufuhr” nutzen möchten. Hier finden Sie schon mal einige Quellen, auf die Sie sich konzentrieren sollten. Es sei denn Sie sind Vegetarier, dann kommen für Sie natürlich andere Proteinquellen in Frage, auf die wir in einem der nächsten Beiträge eingehen werden.
Damit Sie alle Proteine, die Ihr Körper braucht um Muskelmasse aufzubauen zu sich nehmen oder besser in Ihre Ernährung einbauen können, sollten Sie sich auf folgende Quellen konzentrieren. Anfangen möchten wir mit unserem persönlichen Favoriten.

„Weißes Fleisch“ Geflügel

Unsere persönliche Präferenz ist Huhn. Ente oder Gans ist auch etwas sehr schmackhaftes, falls ihnen Huhn einmal langweilig wird, sozusagen als Abwechslung. Die Haut wäre zu fett sagen viele, doch auch Fette braucht Ihr Körper. Wir lassen dafür lieber den Dickmacher Kartoffel (Kohlenhydrate) weg und gönnen uns den Geschmacksträger Fett in der Haut. Viel schneller geht das Abnehmen ohne die Haut auch nicht und der Spaß am Essen soll doch bleiben. Viele verwenden auch Truthahn/Putenfleisch, das eine weitere Protein-Quelle darstellt.

„Rotes Fleisch“

mageres Fleisch, besonders Rindfleisch, ist eine gute Quelle für Proteine. Rindfleisch hat einen Fettgehalt von ungefähr 8,5 %, verwenden Sie Filet reduziert sich dieser Fettgehalt sogar auf bis zu 5 %. Das Steak ist wohl das beliebteste und ein mageres Steak ist am besten, für Steak ist natürlich etwas Fett im Fleisch besser, denn wie gesagt es soll ja schmecken. Einige Menschen bevorzugen Rinderfilet, aber aus unserer Sicht ist Rumpsteak genauso schmackhaft und in Bezug auf den Fettgehalt nicht so viel schlechter. Fleisch enthält auch andere wichtige Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine, vor allem Vitamin B12 (ausschließlich in tierischen Lebensmitteln zu finden) und auch die Vitamine, Vitamine A, D, und B6 können Sie in Fleisch finden/sind in Fleisch enthalten. Als Richtlinie gilt hier ein Rat, den viele Ernährungswissenschaftler geben, nicht täglich Fleisch zu konsumieren und nicht zu große Fleischportionen zu essen.

„Fisch, Thunfisch“

Warum Fisch? Schlicht und einfach wegen seines hohen Proteingehalts und wer bequem ist oder gerade keine Zeit zum Kochen hat, der muss nur die Dose öffnen, abtropfen lassen und mit Gemüse garniert servieren! Einfacher und trotzdem schmackhaft geht es fast nicht.
Omega-3-Fettsäuren nehmen Sie ebenfalls am einfachsten über den Fisch in der Ernährung auf. Fisch, insbesondere Makrelen, Heringe, Thunfisch oder Schwarzer Heilbutt enthält langkettige, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren in großem Maß. Diese sind essenziell, was bedeutet, dass Ihr Körper sie nicht selbst herstellen kann.

„Milchprodukte, Milch“

Auf alle Fälle eine gute Quelle für Protein. Natürlich enthält zum Beispiel Käse auch Fett und da das Fett jahrelang verteufelt wurde, weil der Verkauf von Produkten mit dem Aufdruck „Fettarm“ einfach besser funktionierte werden Sie wahrscheinlich denken, dass Milchprodukte und Käse der falsche Weg sind. Sie werden wahrscheinlich anfangen, anders darüber zu denken, wenn Sie auf der Verpackung nach den Kohlenhydraten suchen, denn da finden Sie bei den meisten Käsesorten eine Null oder maximal einen einstelligen Wert. Da erklärt sich der Wert als Nahrungsmittel eigentlich von selber. Käse zum Fisch oder zum Fleisch ist also nie verkehrt, doch auch hier macht es die Menge.

„Eier – Eiweiß“

Die sauberste, einfachste und schnellste Variante Ihrem Körper “Proteine” zur Verfügung zu stellen, sind Eier und diese sollten Teil Ihrer täglichen Ernährung sein. Eier zu essen ist nicht verkehrt und an das Cholesterin-Märchen glaubt eh niemand mehr. Zum Frühstück ein Ei, tagsüber Rühr- oder Spiegeleier, warum denn nicht! Im Tatar aus Rindshack können auch mal zwei hinein und einfach nur gekocht sind Eier auch schnell sättigend bei wenig Menge. Ihre Muskulatur freut sich jedenfalls über die Energie aus solchen Nahrungsmitteln (wenn Sie sie benutzen).

Auf jeden Fall ist der Spaß beim Essen dem Frust der Diäten vorzuziehen und wenn Sie sich bewusst mit sinnvollen Lebensmitteln ernähren, die Sie nach Möglichkeit selbst zubereiten, werden Sie sich nicht nur wohler fühlen, sondern spürbar besser gelaunt durch den Tag kommen. Natürlich sollten Sie sich trotzdem nicht einseitig ernähren und auch hier wieder auf die Mengen achten. Ausgewogenheit in Ihrer Ernährung erreichen Sie wenn Sie nicht vergessen Ihre Mahlzeiten abwechslungsreich zu gestalten.