Dient Nichtrauchen nur der Gesundheit?

Nicht zu Rauchen hat unbedingt mehr Vorteile als Nachteile, soviel ist sicher und die Raucher haben es auch immer schwerer, was mir eigentlich gut gefällt. Es gibt allerdings auch tausende Beiträge, mit tausenden Tipps, die sich mit der Rauchentwöhnung beschäftigen.

Das Problem ist allen bekannt und die Diskussionen (wenn es ums aufhören geht), werden vor allem von den Rauchern selbst geführt. Lasst sie Rauchen, sagen wieder andere und ergänzen (etwas makaber), das hilft gegen die Überbevölkerung.

Fitness und Ersparnisse, also nur Vorteile

Vorteile hat das Nichtrauchen jedenfalls. Das geht bei der eigenen Fitness los und über die Ersparnisse weiter. Damit meine ich nicht einmal die Ersparnisse, die Ihr habt, weil Ihr keine Zigaretten mehr kauft, nein, die Einsparungen sind viel dramatischer.

Langfristig gesehen sind die Kosten für Medikamente und Behandlungen, die Ihr später haben werdet viel höher als Ihr jetzt vermutet (wenn Ihr überhaupt darüber nachdenkt). Auch die Krankenversicherungen oder Lebensversicherungen verlangen viel höhere Beiträge wenn Ihr Raucht.

Bei meinen Recherchen zu diesem Beitrag habe ich einen Artikel entdeckt, der schon im Mai zum Weltnichtrauchertag geschrieben wurde (den Link dorthin findet Ihr unter meinem Artikel als Quelle). Dort werden deutlich die Vorteile im Versicherungsbereich hervorgehoben.

Ein weiterer Beitrag den Ihr Hier findet, nennt sogar 150 Gründe um Nichtraucher zu werden und die Seite bietet auch Seminare zur Rauchentwöhnung.
Ihr könnt euch dort unter „Kosten“ auch mal ausrechen, was Ihr durch das Nichtrauchen auf lange Sicht einsparen könnt. Über die Jahre können da hohe Summen entstehen, die ihr doch bestimmt gerne woanders ausgeben wollt.

Trend nicht verschlafen! Nichtraucher werden!

Besonders der letzte der 4 Gründe im Quellartikel: „den Trend nicht zu verschlafen“ und „Nichtrauchen liegt im Trend“, hat mir gefallen. Wo doch alle immer so genau auf Trends schauen, sollte sich da doch was machen lassen, in Bezug auf ein gesünderes Leben ohne Tabakqualm oder?

Wie gesagt, mit ein bisschen gutem Willen sind die ersten 4 Wochen schnell überstanden und wenn Ihr euch dann jedes Mal wenn Ihr in Versuchung kommt, die Frage nach dem Sinn des Rauchens stellt, habt Ihr gewonnen.

 

Meine Tipps aus eigenen Erfahrungen

Meine Gedanken bei starkem Appetit auf eine Zigarette waren damals (nach den ersten vier Wochen) ganz einfach.
Ich habe jetzt seit 4 Wochen nicht mehr geraucht, warum soll ich jetzt wieder anfangen?
Brauche ich das Husten nach dem Zubettgehen und das nach dem Aufstehen?
Brauche ich die Kurzatmigkeit beim Treppensteigen oder bei einfacher Gartenarbeit?
Solche einfachen Fragen an mich selbst haben damals ausgereicht um über das erste halbe Jahr zu kommen.
Außerdem habe ich von Anfang an jedem erzählt, dass ich aufhöre zu Rauchen. Ein gutes Mittel um sich selbst unter Druck zu setzen, denn wer will sich schon gern blamieren und als Schwach dastehen.

Der Rest ist für mich Geschichte. Wenn ich es am 12. Dezember 1995, geschafft habe von 50 Zigaretten täglich auf null zu kommen, dann schafft Ihr das auch. Sucht einfach nicht mehr nach Gründen es nicht zu tun sondern nach Wegen es zu tun.