Verwirrend und Unpräzise!

Wenn Sie die letzten Beiträge (und einige davor) gelesen haben, können Sie ungefähr nachvollziehen, dass es eben nicht die Menge an Kalorien ist, auf die es wirklich ankommt. Die Kalorie ist eine veraltete Maßeinheit, die den Brennwert von Lebensmitteln umschreibt und wird immer noch oft verwendet. Viel wichtiger ist eben die Frage, wie und wie schnell Ihr Stoffwechsel die Bestandteile der Nahrung verwerten kann.

Je mehr Energie aufgewendet werden muss um die Nahrung aufzuspalten, damit sie zur Verbrennung eingesetzt werden kann, desto hochwertiger ist diese Nahrung. Da Kohlenhydrate, Zucker und auch Fruchtzucker sehr schnell in Energie umgewandelt werden kann, ist meist zu viel Energie vorhanden, die Ihr Körper in Form von Fett einlagert. Das ist einfach ein Fakt und es wird lediglich versucht dies zu verschweigen oder so zu umschreiben, dass es nicht wahrgenommen wird.

Tatsächliche Inhalte hinterfragen

Durch dieses falsche oder versteckte Beschreiben und Erklären, passiert es, dass Sie schließlich gar nicht mehr wissen, was überhaupt in der Nahrung drin ist. Es ist grundsätzlich falsch zu erwarten, dass Hersteller, an die Gesundheit der Konsumenten denken. Dieses (im letzten Beitrag beschriebene) „kindliche Vertrauen“ in die Hersteller und Verkäufer sollte jeder ablegen und sich über die tatsächlichen Inhalte informieren.

Stellen sie sich einmal kurz vor, dass „jeder“ die Listen der Zutaten und Inhaltstoffe liest und sich gleich im Markt laut äußern würde. Irreführende Werte (laut Betrug rufen), falsche Aussagen in den Werbeaufdrucken (laut Betrug rufen), Zutaten, die potenziell schädlich für Ihren Organismus sind, bspw. Aspartam, Glutamat (laut Gift rufen).
Das Geschrei in den Märkten wäre nicht auszuhalten. Da aber sehr viele Verbraucher nicht darüber Bescheid wissen und mit Absicht „fehlinformiert“ werden, werfen sie wertvolle gesunde Lebensjahre einfach weg und kaufen vertrauensselig wie eine Herde Schafe, schön brav den ganzen wertlosen Nahrungsmüll. Mühe wird sich nur bei der Verpackung gegeben, aber die wird weggeworfen!

Kalorien oder wie jetzt?

Betrachten Sie die Verwendung des Wortes „Kalorie“ in der Lebensmittelindustrie und wissen aus der Definition, wie unpräzise dieser Wert ist, können Sie verstehen warum die Hersteller gerne solche Bezeichnungen einsetzen. Sie sind einfach so verwirrend, dass der Verbraucher letztendlich gar nicht mehr hinsieht oder sich von den falschen Werten in die Irre führen lässt.

Mal sind es Kalorien, mal sind es Kilokalorien und wieder ein anderer Hersteller setzt die richtige Bezeichnung (Joule und Kilojoule) ein. Das ist die Krönung dieser absichtlichen Verwirrung und soll Sie genau zu einem Ziel führen, nämlich zu kaufen ohne nachzudenken.
Die Wahl von Schriftgröße und Schriftfarbe der vorgeschriebenen Aufdrucke sagt bei vielen Produkten schon aus, wie der Hersteller über die Konsumenten denkt.

Will man genauer hinsehen, wird einem das ziemlich erschwert und die sinnvollen Werte (für die Verbraucher), wie Zucker und Kohlenhydratanteil sind sogar noch kleiner geschrieben. Wenn Kalorien den Brennwert der Nahrung darstellen (Betonung auf Wert), welchen Wert haben dann Lebensmittel mit wenig Kalorien? Wir glauben, dass Sie selbst darauf kommen und schon jetzt einige Produkte in die Abteilung „Wertlos“ schieben können

Gute und schlechte Berater?

Sagt Ihnen jemand (vielleicht sogar einer dieser „Berater“), dass Sie den Anteil an Kalorien in Ihrer Nahrung senken müssen, so können Sie ruhig davon ausgehen, dass diese Person keine Ahnung, aber jede Menge Inkompetenz hat. Da wird nur der Mainstream nachgeplappert und (genau wie die Diäthersteller) eigentlich nur an Ihr Geld gedacht.

Im schlimmsten Fall weiß diese Person was wirklich reduziert werden muss, verschweigt es Ihnen um Sie länger als Kunde zu halten und noch mehr an der „Beratung“ oder gar dem Verkauf sinnloser Diätmittel zu verdienen. Der ideale Kunde ist halt der, der immer wieder kommt, weil er immer wieder Probleme hat.
Es wird diesen Leuten auch ziemlich einfach gemacht, denn solche Lügen werden seit vielen Jahren verbreitet und für die Werbung genutzt, nichts einfacher als auf dieser Welle mitzuschwimmen.

Es wird jedoch schwieriger die Menschen zu manipulieren, weil auch Sie sich immer besser informieren können. In Dokumentationen und Berichten wird der aufmerksame Zuhörer bemerken, dass mittlerweile öfter erwähnt wird was wirklich hilft. Zwar noch immer ziemlich beiläufig und am Rande, aber die Medien müssen reagieren und um die Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren muss eben auch (wenigstens ab und zu) mal die Wahrheit gesagt werden.

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