Verschiedene Musikarten/Richtungen von Zumba

 
Zumba ist kein Geheimnis, nicht neu und wurde bereits Mitte der neunziger Jahre von dem kolumbianischen Aerobic Lehrer/Trainer Alberto Perez ins Leben gerufen. Soweit hatten wir das im letzten Beitrag (Zumba als Fitnesstraining. Was ist Zumba, fragen Sie?), bereits erklärt. Heute wollen wir kurz über die verschiedenen Arten der Musikstile von Zumba schreiben, denn weil Zumba für alle Altersgruppen geeignet ist, wurden für dieses weiterentwickelte Aerobic, das durch lateinamerikanische Rhythmen und Tanzschritte inspiriert wird, auch verschiedene angepasste Programme entwickelt.

Zumba folgt den Rhythmen der Musik

Alberto Perez improvisierte damals mit einer seiner Gruppen und mitreißender lateinamerikanischer Tanzmusik, im Aerobic verwendete Bewegungsabläufe. Veränderte diese Abläufe, passte sie an die Musik an und die Idee für Zumba war geboren. Schließlich wurde Zumba Fitness im Jahr 2001 als „hochenergetisches Tanz-Fitness-Programm“ im lateinamerikanischen Tanzstil ins Leben gerufen und die Menschen tanzten zu internationalen Soundtracks in hohem Tempo. Anstelle der traditionellen Methoden beim Aerobic, mit Wiederholungen bestimmter Bewegungen im Takt der Musik, ist Zumba ein Training, das den Rhythmen der Musik folgt.

Musikstile und Musikrichtungen beim Zumba

Im Unterschied zum klassischen Aerobic gibt es bei dieser wunderbaren Art des Trainings keine durchgehende regelmäßige Abfolge, die Bewegungen sind also nicht standardisiert. Jedes Musikstück oder Lied erhält, passend zu seiner Charakteristik und zum jeweiligen Tanzstil eine eigene Choreografie, die auch noch unterschiedlich ausgeführt werden kann (viele Trainer entwickeln eigene choreografische Ansätze). Die Lieder und Musikstücke stammen aus den unterschiedlichsten modernen und folkloristischen lateinamerikanischen Musikstilen und sind (wenn überhaupt) durch kurze Pausen voneinander getrennt.

Musik und Tanzschritte stammen aus den Richtungen/Stilen:
Reggaeton (aufbauend auf Reggae, Hip-Hop, Dancehall, Merengue Hip Hop),
Cumbia (Paartanz/Kreistanz aus Kolumbien),
Salsa (Gesellschaftstanz aus Lateinamerika, der paarweise oder in der Gruppe getanzt wird),
Merengue (Musikrichtung aus der Dominikanischen Republik und der dazugehörige Tanz),
Mambo (eine Musik Art, die sich zirka 1930 auf Kuba entwickelt hat und der dazugehörige Tanz)
Flamenco (Bezeichnung für Lieder und Tänze aus Andalusien. Gilt als traditionelle spanische Musik)
Cha-Cha-Cha (paarweise getanzter Gesellschaftstanz kubanischen Ursprungs)
Tango (der ursprüngliche Tango stammt aus Argentinien und Uruguay)
Soca (Musikrichtung auf den karibischen Inseln. Entstand in den 70er Jahren in Trinidad und Tobago)
Samba (bezeichnet einen brasilianischen Musikstil, der oft mit Rio de Janeiro verbunden wird)
Axé (brasilianische Musikrichtung, mit Ursprung in Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens)
Bhangra (Tanz, der seinen Ursprung im Punjab, im Nordwesten Indiens und in Pakistan hat)
und
Hip-Hop (Wurzeln in der schwarzen Funk- und Soul-Musik)

Die Tanzschritte des jeweiligen Musikstiles werden innerhalb einer Choreografie mit Aerobic-Elementen (z.B. Kniebeuge, Ausfallschritt) verbunden, um den Belastungsgrad zu steigern. Beim Zumba geht alles um Bewegung zur Musik. Nach erst ungefähr 12 Jahren, ist Zumba inzwischen so bekannt und beliebt, dass es von Millionen Menschen mehrmals in der Woche für eine sehr angenehme Art der Fettverbrennung, als Fitness-Training verwendet wird. Probieren Sie einfach aus ob Zumba auch das richtige Training für sie ist.

Im nächsten Beitrag werden wir über die sechs verschiedenen Arten dieses Tanz-Fitness-Programms schreiben, wenn Sie diesen Artikel und auch die nächsten Beiträge nicht verpassen wollen, lassen Sie sich einfach über die neuesten Artikel per E-Mail informieren. Den passenden Button dazu finden Sie oben rechts Auf der Startseite (unter dem Gratis E-Book über Komplementärmedizin).